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90PLUS » „Darf uns nicht passieren“: Kehl angefressen nach BVB-Pleite
Champions League

„Darf uns nicht passieren“: Kehl angefressen nach BVB-Pleite

Manuel Behlert
21.01.26, 13:07
Manuel Behlert
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Nach der kalten Dusche im Londoner Regen schlug Sebastian Kehl Alarm. Borussia Dortmund werde „sehr kritisch“ mit sich sein müssen, warnte der Sportdirektor, „um jetzt nicht in eine Situation zu kommen, in der wir uns in ein paar Wochen fragen, warum wir in diesem Moment alles verspielt haben.“ Biegt der BVB an diesem Scheideweg falsch ab, sind sämtliche Saisonziele in großer Gefahr.

Eine solche Leistung, wie sie der BVB im Champions-League-Spiel bei Tottenham Hotspur in den ersten 45 Minuten anbot, da waren sich alle Beteiligten einig, darf sich keinesfalls wiederholen. „Die erste Halbzeit war leider beinahe ein Totalausfall“, sagte Ex-BVB-Star Mats Hummels nach dem 0:2 (0:2) bei Prime. Auch Kehl mahnte: „Die Mannschaft muss verstehen, dass das nicht der Anspruch ist, den wir alle haben. So etwas wie heute, da warf uns einfach nicht passieren.“

Dortmund hat die Top-8 aus den Augen verloren

Durch die bittere Pleite verlor Dortmund in der Tabelle die Top acht und damit den direkten Einzug ins Achtelfinale aus den Augen, kann aber weiterhin die Play-offs aus eigener Kraft erreichen. Der BVB müsse, so Kehl, die Ligaphase am kommenden Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) gegen Inter Mailand „vernünftig abschließen“. Auch Kovac betonte: Es ist noch nicht gelaufen. Wir müssen noch hart arbeiten.“

Genau dies hatte seine Mannschaft nämlich gegen Tottenham zu Beginn nicht getan, gerade einmal 36 Prozent der Zweikämpfe gewann der BVB in der ersten Halbzeit. So hatten die Spurs leichtes Spiel, von den Gegentreffern durch Christian Romero (14.) und Dominic Solanke (37.) sowie der Roten Karte gegen Daniel Svensson (24.) erholte sich Dortmund nicht mehr.

Das Erreichen des Achtelfinals, ob direkt oder über die Play-offs, ist für den BVB derweil das absolute Minimalziel, eigentlich wäre auch dies zu wenig für das eigene Selbstverständnis. Vor allem, weil Dortmund im DFB-Pokal bereits ausgeschieden ist und in der Bundesliga elf Punkte Rückstand auf den enteilten Spitzenreiter Bayern München aufweist, liegt noch mehr Aufmerksamkeit als ohnehin schon auf dem Abschneiden in der Champions League.

THEMENBorussia DortmundSebastian Kehl
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