Am heutigen Freitag wurden die Playoffs in der UEFA Champions League ausgelost. Für Bayer 04 Leverkusen war vorher schon klar, dass es ein Wiedersehen geben würde. Entweder mit dem BVB, den man in dieser Saison schon zweimal spielte oder eben mit Olympiakos, wo man in der Königsklasse verlor.
Als die Lose dann gezogen wurden, war klar: Es geht gegen die Griechen. Olympiakos wird Leverkusen also erneut fordern und es gibt bald schon die nächsten Duelle, Mitte und Ende Februar steht man sich zweimal gegenüber.
Für die Werkself ist das natürlich eine gute Gelegenheit. Es geht darum, dem Gegner zu beweisen, dass man besser ist als im direkten Duell in der Ligaphase.
Rolfes ordnet Playoff-Los für Leverkusen ein
Simon Rolfes, Geschäftsführer Sport bei Bayer 04 Leverkusen, schätzte das Los wie folgt ein: „Piräus hat natürlich Charme, weil wir dort zuletzt verloren haben. Das hat uns gestört und deshalb freuen wir uns darüber, jetzt die Chance auf Revanche zu haben.“ Die Mannschaft sei motiviert, aus der Niederlage zu lernen und die Dinge besser zu machen, so Rolfes weiter. „Ich bin davon überzeugt, dass wir die Lernfähigkeit und die Bereitschaft haben, das Spiel richtig anzugehen.“
Bis zum Duell hat Bayer die Chance, sich noch in eine bessere Form zu bringen. Zuletzt gab es gute Ansätze, die Mannschaft wirkte wieder ein wenig stabiler. Bis zum Hinspiel trifft man noch auf Frankfurt, zweimal St. Pauli und Mönchengladbach. Zwischen den beiden Partien in der Champions League geht es übrigens nach Berlin, dort trifft Bayer auf Union.

Der Gegner für ein mögliches Achtelfinale wird am 27. Februar ausgelost. In diesem könnte die Werkself auf den FC Bayern München oder den FC Arsenal treffen, das Hinspiel würde in diesem Fall in der BayArena stattfinden. Doch das ist Zukunftsmusik, denn bis dahin sind noch schwere Aufgaben zu erledigen.

