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90PLUS » Sehenden Auges ins offene Messer: Eintracht Frankfurt hat die Balance verloren
Champions League

Sehenden Auges ins offene Messer: Eintracht Frankfurt hat die Balance verloren

Till Gabriel
22.01.26, 09:50
Till Gabriel
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Eintracht Frankfurt hat sich mit einer Blamage aus der Champions League verabschiedet. Dem neuen Trainer steht jede Menge Arbeit bevor. 

Nur wenige Monate ist es her, als die SGE mit einem 5:1 über Galatasaray fulminant in die Ligaphase der Königsklasse gestartet war. Can Uzun und co. wirbelten in der Offensive und auch die Hintermannschaft schaffte es, die prominent besetzte Angriffsreihe des türkischen Meisters auszubremsen. Im Januar 2026 ist von dieser Balance zwischen den Mannschaftsteilen gar nichts mehr übrig. Das 2:3 bei Qarabag Agdam besiegelte das frühzeitige Aus in der Champions League, in sechs Spielen seit der Gala-Gala kam nur ein weiterer Punkt dazu.

In Baku reichten dem spielstarken Außenseiter, der in der laufenden Saison nicht zum ersten Mal überraschte und sogar von der K.O.-Phase träumen darf, einfachste Spielzüge, um Frankfurts Gegenwehr auszuhebeln. Alle drei Tore fielen nach simplen Pässen auf die Außenbahnen: Ein Zuspiel in die Tiefe, ein scharfer Ball ins Zentrum, wo die Zuordnung nicht stimmte und Kaua Santos musste hinter sich greifen. Das Abwehrverhalten war alles andere als königsklassenwürdig.

Frankfurt-Boss Krösche: „Müssen tiefes Tal durchschreiten“

Schon in der Hinrunde zeigte sich mehr und mehr, dass die Abwehr der Frankfurter den hohen Ansprüchen nicht genügt. Lange konnte der starke Sturm die indiskutablen Auftritte gegen den Ball noch abfedern, mittlerweile fällt das Defensivchaos jedoch so sehr ins Gewicht, dass die Eintracht längst in eine Ergebniskrise gerutscht ist.

Eintracht Frankfurt
Foto: Getty Images

Seit dem Jahreswechsel erzielte die SGE zehn Tore in vier Spielen, weil sie aber jedes Mal drei Treffer kassierte, kamen dabei nur zwei Remis und zwei Niederlagen zustande. Die Bilanz der letzten zehn Pflichtspiele: ein Sieg, vier Unentschieden und fünf Pleiten bei einem Torverhältnis von 14:25.

Die Entlassung von Dino Toppmöller setzte nicht den erhofften Impuls für die wichtige Partie in Aserbaidschan, bei der Vereinsikone Alexander Meier und U23-Coach Dennis Schmitt auf der Bank saßen. Spieler und Verantwortliche wirken in der Ursachenforschung mittlerweile ähnlich ratlos wie die Abwehr auf dem Rasen. „Wenn wir es wüssten, würden wir es ändern. Es zieht sich durch“, ärgerte sich ein konsternierter Ansgar Knauff nach Abpfiff am DAZN-Mikrofon.

„Wir machen die gleichen Fehler, wie wir sie in den letzten Wochen auch gemacht haben. Wir haben ein paar Dinge besser gemacht, sind aber in die gleichen Muster verfallen. Den Jungs fehlt es an Selbstvertrauen und an Sicherheit“, suchte Sportvorstand Markus Krösche nach Erklärungen und fand klare Worte zur aktuellen Situation: „Wir müssen ein tiefes Tal durchschreiten.“

Kaum Impulse für die Abwehr: Wintertransfers werfen Fragen auf

Der 45-Jährige muss sich selbst die Frage stellen, ob unter seiner Führung in der laufenden Transferphase sinnvoll gehandelt wurde. Mit Younes Ebnoutalib, Ayoube Amaimouni-Echghouyab und Arnaud Kalimuendo kamen weitere hochveranlagte Akteure für die Offensive, die allesamt bereits angedeutet haben, dass die SGE viel Freude an ihnen haben wird.

Der unübersehbare Problembereich in der Abwehr wurde dagegen kaum verstärkt, von den Neuen fühlt sich nur der erst 19-jährige Keita Kosugi in der Defensive zuhause. Der Japaner ist jedoch als Back-Up für Nationalspieler Nathaniel Brown auf der linken Schiene eingeplant, für die löchrige Dreierkette stehen weiterhin nur vier nominelle Innenverteidiger zur Verfügung.

Markus Krösche
Foto: Getty Images

Krösche hat Eintracht Frankfurt in den letzten Jahren zu einer Top-Mannschaft der Bundesliga aufgebaut, seine Arbeit kann gar nicht hoch genug bewertet werden. Im Hype um die tollen Stürmer, die bei der SGE zuletzt zu Spitzenspielern reiften, ist jedoch die Balance im Aufgebot verloren gegangen. Ändert sich in der Defensive nicht etwas Grundlegendes, sei es durch Neuzugänge oder Impulse des neuen Trainers (Marco Rose?), rennt die Eintracht in der Rückrunde ins offene Messer.

Neun Tage bleiben noch, um doch nochmal auf dem Transfermarkt tätig zu werden. Weitere Optionen für die Abwehr würden dem neuen Trainer die Arbeit um einiges erleichtern und durch den neu entfachten Konkurrenzkampf frische Kräfte freisetzen, die es unbedingt braucht, um die Saisonziele nicht aus den Augen zu verlieren.

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