EM 2021 | FAQ: So läuft die Europameisterschaft ab

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News | Vom 11. Juni bis zum 11. Juli 2021 wird mit einjähriger Verzögerung die EM ausgetragen. An dieser Stelle haben wir alle wichtigen Infos zu Turnierverlauf, den Spielorten und der Übertragung zusammengefasst.

EM 2021: So ist der Spielplan und die Gruppenaufteilung

Am 11. Juni startet die Europameisterschaft 2021 mit der Partie zwischen der Türkei und Italien in Rom. Der erste Spieltag der Gruppenphase läuft ab dann bis zum 15. Juni. Der zweite Gruppenspieltag geht vom 16.6.-19.6. über die Bühne, der dritte vom 20.6.-23.6. Die Achtelfinalspiele werden vom 26. bis 29. Juni ausgetragen, das Viertelfinale am 02. und 03., das Halbfinale am 06. und 07. Juli und das Finale am 11. Juli.

 

An der EM 2021 nehmen insgesamt 24 Mannschaften teil, die sich auf sechs Gruppen mit je vier Mannschaften aufteilen. Die Gruppe A bilden die Türkei, Italien Wales und die Schweiz. In Gruppe B treffen Dänemark, Finnland, Belgien und Russland aufeinander. Die Partien der Gruppe C tragen die Niederlande, Ukraine, Österreich und Nordmazedonien aus. England, Kroatien, Schottland und Tschechien bilden Gruppe D, die Gruppe E besteht aus Spanien, Schweden, Polen und der Slowakei. Die letzte Gruppe ist Gruppe F, in der Ungarn, Portugal, Frankreich und Deutschland aufeinandertreffen.

Die Spielorte der Europameisterschaft

Erstmals gibt es nicht nur ein oder zwei Gastgeberländer, sondern es wird auf dem ganzen Kontinent verteilt gespielt. Zu den elf Spielorten gehören die Johan Cruijff ArenA in Amsterdam, das Olympiastadion in Baku und die National Arena in Bukarest. Hinzu kommen die Puskas Arena in Budapest, das Parken Stadion in Kopenhagen, der Hampden Park in Glasgow und das Londoner Wembley Stadion. In Deutschland wird in der Allianz Arena in München gespielt. Zudem finden Partien in Rom im Stadio Olimpico statt. Außerdem wird in der Gazprom-Arena in Sankt Petersburg und dem Estadio Olímpico de La Cartuja in Sevilla gespielt.

Die Partien der Gruppe A gehen in Rom und Baku über die Bühne. Die Mannschaften der Gruppe B spielen in Sankt Petersburg und Kopenhagen, die der Gruppe C in Amsterdam und Bukarest. In Gruppe D wird in London und Glasgow gespielt, in Gruppe E in Sevilla und Sankt Petersburg und in Gruppe F in München und Budapest. Sieben der elf Standorte bleiben für die KO-Phase erhalten. Im Achtelfinale wird in London, Glasgow, Kopenhagen, Sevilla, Budapest, Amsterdam und Bukarest gespielt.

Photo Mike Egerton/Imago

Die Viertelfinalspiele finden in Baku, München, Rom und Sankt Petersburg statt. Das Finale der Europameisterschaft ist am 11. Juni um 21 Uhr im Wembley in London angesetzt. Auch die Halbfinalspiele finden bereits in der englischen Hauptstadt statt. Die Zahl der Zuschauer ist durchaus nicht uninteressant, jedes Stadion wird nach aktuellem Stand mit Fans bestückt sein. Allerdings hängt die genaue Zahl vom jeweiligen Pandemiegeschehen ab und kann kurzfristig variieren. Tickets sind seitens der UEFA nicht mehr im Verkauf, also nur noch über private Händler und Drittanbieter zu erwerben.

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Modus und Regelwerk der EM

Für das Achtelfinale qualifizieren sich die jeweiligen Gruppenersten und Gruppenzweiten, zudem kommen auch die besten vier Gruppendritten weiter. Es gibt während des gesamten Turniers drei feste Anstoßzeiten, alle Partien werden um 15, 18 oder 21 Uhr angepfiffen. Um in Pandemiezeiten die Belastung zu dosieren und möglichen Quarantäneanordnungen Rechnung zu tragen wurde die Kadergröße auf 26 Spieler angehoben.

Während einer Partie darf zudem fünfmal gewechselt werden. Außerdem wird es natürlich den VAR geben. Zusätzliche Auswechslungen bei Kopfverletzungen sind allerdings kein Thema. Das wird bei der U21-Europameisterschaft getestet, nicht aber bei der EM im Sommer.

So läuft die Übertragung der EM 2021

Insgesamt werden bei der Europameisterschaft 51 Partien ausgetragen, von denen nur 41 bei den öffentlich-rechtlichen Sendern ARD und  ZDF zu sehen sind. Alle Partien werden bei Magenta TV, für das ein Abonnement notwendig ist, übertragen. Magenta TV zeigt folglich die verbleibenden zehn Partien exklusiv. Dabei handelt es sich allerdings lediglich um Gruppenspiele. Die Spiele mit deutscher Beteiligung sind aber allesamt im Free-TV zu sehen.

Die jeweiligen Rechteinhaber berichten natürlich umfassend. Die ARD hat neben Moderatoren wie Alexander Bommes und Jessy Welmer und Kommentatoren wie Gerd Gottlob und Tom Bartels auch Experten wie Bastian Schweinsteiger, Thomas Broich und Lutz Wagner im Repertoire. Das ZDF hat Katrin Müller-Hohenstein und Jochen Breyer gemeinsam mit Sven Voss als Moderatoren bestätigt, kommentieren werden unter anderem Bela Rethy und Claudia Neumann. Zu den Experten zählen Sandro Wagner, Peter Hyballa und Manuel Gräfe. Die Telekom mit Magenta TV hat mit Wolff Fuss, Jan Platte und Marco Hagemann bekannte Namen am Mikrofon. Michael Ballack, Fredi Bobic und Manuel Baum gehören zum Expertenteam.

Photo by Mike Kireev/Imago

Gero Lange

Fußballbegeistert seit der Heim-WM 2006. Großer Fan von Spektakelfußball mit vielen schönen Toren, am liebsten aus der Distanz. Seit 2020 bei 90PLUS

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