EM | UEFA verbietet Regenbogen-Werbebanden in Baku und St. Petersburg

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News | Die UEFA hat einmal mehr ein Zeichen gegen Toleranz gesetzt, indem sie Werbepartner Volkswagen untersagt, bei den EM-Viertelfinalspielen in St. Petersburg und Baku, die Werbebanden in Regenbogen-Farben zu tauchen.

UEFA verbietet Regenbogen aufgrund von „rechtlichen Rahmenbedingungen“

Die UEFA bleibt ihrer bisherigen Linie bei dieser Europameisterschaft treu und verbietet einmal mehr die Regenbogen-Fahne. Dieses Mal betrifft die Entscheidung die EM-Viertelfinals in St. Petersburg und Baku. Dort hat der Verband Werbepartner Volkswagen verboten, die Werbebanden im Stadion wie bisher in Regenbogen-Farben zu tauchen. „Aufgrund von Bedenken der UEFA im Hinblick auf die rechtlichen Rahmenbedingungen an den Spielorten in Russland und Aserbaidschan hat der Verband uns darüber in Kenntnis gesetzt, dass eine Bespielung der Werbebanden in Regenbogenfarben in St. Petersburg und Baku nicht möglich sei“, teilte Volkswagen am Freitag mit. „Diese Entwicklung bedauern wir.“ Das Unternehmen habe ein „deutliches Zeichen pro Vielfalt“ setzen wollen.

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Die Farben der LGBTQIA-Community dürfen demnach aber wohl am Freitag in München und am Samstag in Rom gezeigt werden. Russland und Aserbaidschan gehören zu den Ländern, die die Recht der Nicht-Heterosexuellen seit Jahren einschränken – ähnlich wie Ungarn. Bereits beim Spiel zwischen der ungarischen Nationalmannschaft und Deutschland hatte die UEFA verboten, die Münchener Allianz Arena in Regenbogen-Farben erleuchten zu lassen.

Foto: IMAGO

Marc Schwitzky

Erst entfachte Marcelinho die Liebe zum Spiel, dann lieferte Jürgen Klopp die taktische Offenbarung nach. Freund des intensiven schnellen Spiels und der Talentförderung. Bundesliga-Experte und Wortspielakrobat. Seit 2020 im 90PLUS-Team.

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