DFB-PK | Nagelsmann vor Ungarn: „Liegt daran, wie wir reinkommen“

18. Juni 2024 | EM 2024 | BY Yannick Lassmann

Am morgigen Mittwoch absolviert Deutschland sein zweites Vorrundenspiel gegen Ungarn. Darüber sprach Bundestrainer Julian Nagelsmann.

Nagelsmann äußert sich zu Ungarn

Um kurz nach 17.30 Uhr erschien Julian Nagelsmann (36) zur DFB-Pressekonferenz. Zu Beginn äußerte er sich zum morgigen Gegner, auf den sich seine Mannschaft „gut vorbereitet“ habe. Ungarn attestierte er „eine klare Idee mit dem Ball und eine klare Idee bei gegnerischem Ballbesitz.“ In ihrem Auftaktspiel zeigte dies die Magyarok nur bedingt und unterlag nach schwacher erster Hälfte der Schweiz mit 1:3.



Nagelsmann betonte allerdings, dass Ungarn in der 2. Halbzeit mehr verdient hätte als sie letztlich bekamen. Die „extreme Körperlichkeit“ verdient besondere Aufmerksamkeit. Dazu treffe das DFB-Team auf eine „sehr gute Umschaltmannschaft“, die eine enorme Qualität bei Standardsituationen mitbringt. Der Bundestrainer hob den Schützen Dominik Szoboszlai (23) sowie den kopfballstarken Willy Orban (31) hervor. Mit beiden Akteuren arbeitete er einst in Leipzig zusammen.

Insgesamt sieht er Ungarn auf einem ähnlichen Niveau wie Schottland, die beeindruckt gewesen seien vom Auftritt der DFB-Elf in den ersten 20 Minuten. Dementsprechende Bedeutung misst Nagelsmann der Anfangsphase zu: „Es liegt daran, wie wir reinkommen.“ Doch selbst ist ein weiterer klarer Sieg nicht zu erwarten. Ohnehin gehe es nicht darum, jeden Gegner aus dem Stadion zu schießen, sondern darum zu gewinnen.

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Daher beschäftigt sich Nagelsmann nicht mit Randthemen wie den Einwechslungen von Spielern, die beim VfB Stuttgart unter Vertrag stehen. Sie genießen bekanntlich morgen einen Heimvorteil, wobei mit Maximilian Mittelstädt (27) zumindest einer der Startelf angehören wird. Wenn „alle Rahmenbedingungen passen würden“, könne es noch einen Gimmick für einen VfB-Akteur wie Waldemar Anton (27), Chris Führich (26) oder Deniz Undav (27) geben.

(Photo by Alexander Hassenstein/Getty Images)

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.


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