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90PLUS » Endstation Porto: VfB Stuttgart scheitert an überragendem Diogo Costa
Europa League

Endstation Porto: VfB Stuttgart scheitert an überragendem Diogo Costa

Till Gabriel
19.03.26, 22:49
Till Gabriel
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Kein Happy End für den VfB Stuttgart. Nach einem 0:2 in Porto ist die Europa-League-Saison schon im Achtelfinale beendet.

Auswärts im Estadio do Dragao standen die Schwaben von Beginn an unter Zugzwang. Nach dem 1:2 im Hinspiel brauchte die Mannschaft von Sebastian Hoeneß unbedingt einen Sieg, um noch ins Viertelfinale der Europa League einzuziehen. Der Trainer schickte dafür im Vergleich zum Sieg gegen RB Leipzig auf zwei frische Kräfte. Für Finn Jeltsch startete Jeff Chabot, den angeschlagenen Jamie Leweling ersetzte Maximilian Mittelstädt in der Startelf.

Diogo Costa lässt Stuttgart verzweifeln

Der neue Innenverteidiger hatte auch gleich die erste gute Gelegenheit für den VfB, Diogo Costa lenkte Chabots Kopfball in der zweiten Minute aber noch über die Latte. Stuttgart kam gut in die Partie, bei einem Distanzschuss von Chris Führich war Costa gleich wieder gefordert (8.). Wenig später bediente der Flügelspieler Deniz Undav, der auf elf Metern knapp vorbei schoss.

Doch während die Hoeneß-Elf viele gute Chancen ungenutzt ließ, präsentierte sich Porto eiskalt. Borja Sainz setzte sich am Strafraumrand etwas glücklich durch, der Ball landete schließlich bei William Gomes, der den ersten richtigen Abschluss der Drachen aus kurzer Distanz gleich zur Führung nutzte (21.). Stuttgart musste sich nach der kalten Dusche kurz schütteln und hatte Glück, dass Zaidu Sanusi nach einem gefährlichen Konter Alexander Nübel mit seinem Torschuss nicht in Verlegenheit brachte (29.).

FC Porto gegen VfB Stuttgart
Foto: Getty Images

Danach waren die Schwaben wieder spielbestimmend, fand seinen Meister aber einmal mehr in Diogo Costa. Erst ließ der Schlussmann Bilal El Khannouss abblitzen, dann war er auch gegen Führich auf dem Posten (34.). Auf der anderen Seite fehlte bei Rodrigo Moras Flachschuss aus 16 Metern nicht viel zur Vorentscheidung (42.).

Froholdt macht den Deckel drauf, Nartey fliegt

Nach dem Seitenwechsel bot sich den Zuschauern ein ähnliches Bild. Stuttgart war die deutlich aktivere Mannschaft, Porto legte den Fokus auf die Defensive und konnte sich auf seine Nummer eins verlassen. In der 53. Minute parierte der portugiesische Nationaltorwart mit einem herausragenden Schuss Undavs Volley. Über die linke Seite, wo Ramon Hendricks Führich immer wieder überlief, kam der Bundesligist mehrmals in gefährliche Aktionen, prüfte Costa aber zu selten.

Hoeneß reagierte und brachte mit Tiago Tomas und Nikolas Nartey zwei frische Offensivkräfte für Maximilian Mittelstädt und Kapitän Atakan Karazor. Das Tor machte aber wieder der Gastgeber. Stiller eroberte den Ball am eigenen Strafraum zunächst stark von Victor Froholdt, der Youngster setzte jedoch klasse nach und drosch das Leder ansatzlos mit dem linken Fuß aus 16 Metern ins linke obere Eck (72.).

Diogo Costa
Foto: Getty Images

Durch das Traumtor des Dänen war der VfB so gut wie geschlagen, drei Tore brauchten die Schwaben in den letzten knapp 20 Minuten, um in die Verlängerung einzuziehen. Als der eingewechselte Nikolas Nartey dann auch noch binnen einer Minute zwei gelbe Karten einhandelte und vom Platz flog, war die Europa-League-Reise des Bundesligisten endgültig beendet.

Am Sonntag geht es für die Hoeneß-Elf in der Bundesliga gegen Augsburg weiter, Porto will in Braga den nächsten Schritt in Richtung Meisterschaft gehen.

Spielschema

FC Porto: Diogo Costa – Alberto Costa, Thiago Silva, Bednarek, Zaidu (58. Kiwior) – Rosario, S. Fofana (73. Varela), Rodrigo Mora (46. Froholdt) – William Gomes (58. Pepe), Moffi, Borja Sainz (66. Fernandes)

Stuttgart: Nübel – Mittelstädt (61. Tiago Tomas), Jaquez, Chabot, Hendriks – Karazor (62. Nartey), Stiller (79. Chema), El Khannouss, Undav (78. Bouanani), Führich (78. Assignon) – Demirovic

Tore: 1:0 William Gomes (21.), 2:0 Froholdt (72.)

Gelb-rote Karte: Nartey (78. wiederholtes Foulspiel)

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