Montag, November 30, 2020

Ligue 1 Vorschau | Metz vs PSG – Von Mut und Verletzungspech

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Vorschau | Der vierte Spieltag der Ligue 1 wird mit dem Duell Aufsteiger gegen Meister eröffnet. Paris Saint-Germain ist im Stade Saint-Symphorien klar in der Favoritenrolle, doch der FC Metz ist gut in die Saison gestartet und deshalb gefährlich.

Anpfiff der Partie ist am Freitag, 20:45 Uhr, live auf DAZN (Registriere dich jetzt auf DAZN und erhalte einen Gratismonat).

Metz – angriffslustiger Aufsteiger

Als Aufsteiger galt Metz vor Saisonbeginn als heißer Abstiegskandidat, der Saisonstart aber widerlegte dieses Rollendenken. Erst trotzte man Europapokalteilnehmer Racing Straßburg auswärts einen Punkt ab, dann gelang eine traumhafte Heimpremiere, als man die AS Monaco mit 3:0 besiegte. Letzte Woche wurde die Euphorie erst einmal jäh beendet: Beim SCO Angers war der Aufsteiger von Beginn an unterlegen und verlor letzlich deutlich mit 0:3. In Angers agierte das Team zu passiv und kam trotz über 60 Prozent Ballbesitz nicht zu nennenswerten Chancen. Das Verteidigen von hohen Bällen stellte den FC Metz außerdem vor große Probleme, genauso wie das Zweikampfverhalten der Innenverteidigung im eigenen Strafraum.

Die favorisierte Formation von Coach Vincent Hognon, der erst im Winter der Aufstiegssaison den Cheftrainerposten übernahm, ist ein offensiv ausgerichtetes 4-3-3-System. Das Metz für Angriffsfußball steht, wurde bei der starken Heimpremiere gegen Monaco deutlich, als man sich viele Chancen erspielte.

Besonders auffällig bei den Ostfranzosen agierte bislang Mittelstürmer Habib Diallo. Der 24-jährige Senegalese erzielte die ersten drei Saisontore seines Teams und war in der Ligue 2 mit 26 Treffern maßgeblich am Aufstieg beteiligt. Diallo ist ein schneller Strafraumstürmer, der von seinem Abschluss und von seinem guten Stellungsspiel profitiert.
Der Angriff hat bislang immer dann gut funktioniert, wenn anfangs eine gute Aktion gelungen ist, gegen Monaco war ein Elfmeter der sprichwörtliche Dosenöffner. Das im eigenen Stadion einiges möglich ist, wurde da bereits deutlich, zumal PSG ein schwierigerer Gegner als die AS Monaco sein wird.

(Photo by JEAN-CHRISTOPHE VERHAEGEN/AFP/Getty Images)

PSG – viele Verletzungen

Jenes PSG hat zwischen zwei klaren Heimsiegen einen Auswärtsdämpfer erlitten, als man bei Stade Rennes 1:2 verlor. Letzte Woche zeigte das Team Thomas Tuchels eine deutliche Reaktion und besiegte den FC Toulouse mit 4:0. Einen großen Anteil am Sieg hatte der Kameruner Eric Maxim Choupo-Moting. Früh für Edison Cavani eingewechselt, war der frühere Schalker sofort hellwach und steuerte zwei Treffer bei, nachdem sich PSG in der ersten Hälfte sehr schwer getan hatte.

Der Grund für Choupo-Motings Einsatz ist trotz dessen starker Leistung teil des Pariser Problems: Mit Edison Cavani, Kylian Mbappé und Verteidiger Abdou Diallo mussten drei Profis gegen Toulouse verletzt raus, die beiden Stürmer werden jeweils wahrscheinlich gegen Metz ausfallen. Im Mittelsturm steht Choupo-Moting bereit, auf der linken Außenbahn könnte sowohl der gegen Toulouse eingewechselte 17-jährige Arthur Zagre spielen. Eine andere Option ist ein Einsatz von Jesé, der stand zuletzt jedoch nicht einmal im Kader.

Prognose

Paris und Metz werden möglicherweise beide mit einem 4-3-3-System auflaufen, auch wenn die Heimelf die Formation, trotz der grundsätzlich offensiven Ausrichtung, wohl defensiver auslegen wird. Auch eine Formation mit fünf Verteidigern ist denkbar. Insgesamt ist Metz jedoch gut beraten, wenn der Aufsteiger versucht mitzuspielen, so hatte auch Stade Rennes PSG geknackt.

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Mögliche Aufstellung

Team A: Oukidja – Delaine, Boye, Sunzu, Centonze – Cohade, N’Doram Angban – Nguette, Diallo, Boulaya

Team B: Areola – Bernat, Diallo, Marquinhos, Dagba – Verratti, Gueye, Sarabia – Zagre (Jesé) Choupo-Moting, Di Maria

(Photo by FRANCK FIFE/AFP/Getty Images)

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