Im ersten Viertelfinale beim Afrika Cup kam es zum Duell zwischen Mali und dem Senegal. Die Senegalesen gingen dabei durchaus leicht favorisiert in das Spiel, wohlwissend, dass die meisten Spiele im Achtelfinale sehr eng waren und auch nicht jeder Favorit am Ende glänzen konnte.
Beim Senegal gab es zuletzt aber einige positive Elemente im Spiel, gerade im letzten Drittel konnte im Vergleich zu anderen Nationen bei diesem Turnier so einiges kreiert werden. Mali wollte sich im direkten Duell hingegen eher auf die eigene Qualität im Spiel gegen den Ball konzentrieren.
Beide hatten sich hier natürlich vorgenommen, das Ticket für die nächste Runde zu lösen.
Senegal setzt sich durch
Beim Senegal gab es auch gleich eine Überraschung in der Startelf, denn Nicolas Jackson vom FC Bayern München fehlt dort. Er saß als Joker nur auf der Bank, die Offensivreihe wurde diesmal etwas fluider besetzt. Das Spiel begann durchaus intensiv, beide gingen in den Zweikämpfen ordentlich zur Sache. Auch gab es schnell die ersten Eckbälle und hohen Flanken, die aber auf beiden Seiten geklärt werden konnten. Es dauerte knapp 25 Minuten, ehe ein abgefälschter Sinayoko-Schuss die erste sehr gute Möglichkeit für Mali bedeutete. Am Ende ging der Ball aber über das Tor. Mali hatte in dieser Phase erstmals leichte Vorteile, kurz danach ging aber dann der Senegal in Führung.
Nach einer Hereingabe von der rechten Seite rutschte Mali-Keeper Djigui Diarra der Ball durch die Arme und war frei spielbar. Das nutzte Everton-Star Iliman Ndiaye und schoss zum 1:0 für den Senegal ab. Fünf Minuten später ging ein Schuss von Pape Gueye nur knapp vorbei, das hätte schon das 2:0 sein können. In der Folge konzentrierte sich wieder mehr auf die Zweikämpfe, die zunehmend härter und knackiger werden. Es gab einige Behandlungspausen. Kurz vor der Pause gab es den nächsten Mali-Schock: Die Ampelkarte für Spielgestalter Yves Bissouma! Da wäre mehr Fingerspitzengefühl nicht schlecht gewesen.
Beide Teams hatten direkt nach dem Seitenwechsel einen guten Abschluss parat, beide Male mussten die Torhüter eingreifen. Nach 56 Minuten gab es eine riesengroße Chance für Mali zum Ausgleich. Die Senegalesen hatten nicht die beste Phase, waren ein wenig zu nachlässig, am Ende konnte man aber klären. Nach gut 75 Minuten lief Path Ciss komplett alleine auf das Tor von Mali zu, schob den Ball dem Torhüter aber komplett in die Arme. In der Schlussphase hatte der Senegal noch ein paar Konterchancen, es blieb aber beim 1:0.

