Am Mittwoch musste Real Madrid eine peinliche 2:3-Niederlage bei Albacete hinnehmen. Die Königlichen verloren in der Copa del Rey und waren absolut schwach unterwegs. Reals Pleite war ein Desaster für die Königlichen, kurz nach der Endspielniederlage in der Supercopa und der darauffolgenden Entlassung von Xabi Alonso.
Hansi Flick und der FC Barcelona wollten es besser machen. Für die Katalanen ging es zu Racing Santander, einem Klub, der seine besten Tage auch schon hinter sich hat. Die Elf von Trainer Flick wollte natürlich versuchen, weiterzukommen und dabei nicht zu viel Energie zu investieren. Das ist aber natürlich auch immer mit einem gewissen Risiko verbunden.
Und die Katalanen hatten ihre Probleme. Santander verstand es von Beginn an gut, die Räume eng zu machen und Barca nicht allzu viele Möglichkeiten zum Kombinieren zu geben.
Ferran bringt Barcelona in Führung, Yamal entscheidet
Und so wurde es recht früh zu einem Geduldsspiel für den FC Barcelona. Klar, die Gäste hatten mehr Ballbesitz und schafften es, immer wieder nach vorne zu kommen. Barcelona spielte immer wieder schnell nach vorne, aber biss sich die Zähne an gut verteidigenden Gastgebern aus. Santander war aktiv, versuchte auch immer wieder, gegen die hohe Linie der Flick-Elf Nadelstiche zu setzen, auch wenn das nicht leicht war.
Dennoch: Ohne permanente Druckphasen von Barcelona ging es mit dem 0:0 in die Kabine. Und schon wurden Vergleiche zum Spiel Reals bei Albacete gezogen, bei dem es gerade in der zweiten Halbzeit ordentlich zur Sache ging. Doch der Tabellenführer von La Liga übernahm im zweiten Spielabschnitt immer mehr die Kontrolle und drückte die Gastgeber immer weiter in die eigene Hälfte. Nach 65 Minuten sorgte Ferran Torres dann für den verdienten und vielumjubelten Führungstreffer.
Wer dachte, dass es danach leichter werden würde, sah sich getäuscht. Der FC Barcelona sammelte zwar weiterhin Pass um Pass, aber bis zur endgültigen Entscheidung dauerte es noch. In der 96. Minute traf Lamine Yamal zum 2:0, Barca ist weiter.

