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90PLUS » Messi-Zoff mit Schiedsrichter: So reagiert die MLS
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Messi-Zoff mit Schiedsrichter: So reagiert die MLS

Till Gabriel
23.02.26, 14:04
Till Gabriel
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Lionel Messi muss nach seinem Ärger mit einem Schiedsrichter keine Konsequenzen fürchten. Die MLS sprach ihn von jeglichem Fehlverhalten frei.

Den Saisonstart hatte sich der Superstar von Inter Miami wohl ganz anders vorgestellt. Zum Auftakt unterlag der Titelverteidiger dem LAFC gleich mal mit 0:3. Nach der Partie tauchte ein Video auf, das Messi offenbar dabei zeigte, wie er in den Katakomben die Schiedsrichter konfrontieren wollte und von Mitspieler Luis Suarez zurückgehalten werden musste. Der Argentinier entriss sich seinem Kumpel jedoch und verschwand kurz. Wenig später zogen sich beide in ihre Kabine zurück.

Konsequenzen muss der achtmalige Ballon-d’Or-Gewinner jedoch nicht fürchten. Der Bereich, den Messi betreten hat, war kein Sperrbereich, der mit Schildern gekennzeichnet gewesen wäre. Es war nicht die Umkleidekabine des Schiedsrichters“, erklärte ein Sprecher der Major League Soccer gegenüber dem Guardian aus England: „Die Liga hat die Szene überprüft und festgestellt, dass weder Messi noch eine andere Person gegen die Regeln der Liga verstoßen hat.“

Kein zweiter Fall Miazga: Glück für Messi

Damit ist die Sachlage anders zu bewerten als bei Matt Miazga, an den sich viele Fans beim Messi-Video erinnert fühlten. Der Verteidiger, der einst beim FC Chelsea unter Vertrag stand, war 2023 für drei Spiele gesperrt worden, nachdem er nach Abpfiff die Kabine der Referees betreten hatte. Die Schiedsrichtergewerkschaft Professional Soccer Referees Association kommentierte danach, man habe Miazga mit Nachdruck aus der Kabine entfernen müssen.

Lionel Messi
Foto: Getty Images

Messi kam dagegen mit einem blauen Auge davon und wird seinem Klub nicht fehlen. Nach dem Fehlstart in die Mission Titelverteidigung bietet sich dem Superstar und seinen Teamkollegen am 2. März die Chance auf Wiedergutmachung, wenn das Auswärtsspiel bei Orlando City ansteht.

Dabei war es nicht das erste Mal, dass der 38-Jährige die Schiedsrichter in der MLS kritisierte. „Das ist auch im letzten Spiel passiert. Das sind keine Ausreden, aber es gibt immer Probleme mit den Schiedsrichtern, und ich denke, die MLS muss sich einige der Schiedsrichterleistungen ansehen“, polterte Messi bereits 2025, nachdem beim 0:3 gegen Orlando ein Rückpass übersehen wurde.

THEMENLionel MessiMajor League Soccer
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