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90PLUS » Russland, WM & Super League: UEFA-Bosse „glänzen“ als Dribbelkünstler
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Russland, WM & Super League: UEFA-Bosse „glänzen“ als Dribbelkünstler

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12.02.26, 15:11
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Ob Russland-Rückkehr, WM-Boykott oder das endgültige Ende der Super League – Europas Fußball-Bosse um Hans-Joachim Watzke haben die heiklen Themen auf der großen Bühne geschickt umdribbelt. Inmitten mehrerer schwelender Debatten vermied die Spitze der Europäischen Fußball-Union (UEFA) riskante Vorstöße. Mehrdeutige Anspielungen, leise Zwischentöne, aber auch unüberhörbare Spitzen gegen FIFA-Präsident Gianni Infantino bestimmten den Kongress in Brüssel.

Es sei als UEFA-Chef nicht seine Aufgabe, „Schlagzeilen zu jagen“, erklärte Aleksander Ceferin, der dem europäischen Fußball zwar unzählige Male eine „rosige“ Zukunft voraussagte, zugleich aber warnte: Der Fußball könne „eine große Bühne sein, aber kein politisches Theater. Ein Spiel für die Menschen, kein Machtinstrument“. Eine Botschaft an Infantino?

Der Schweizer saß in der ersten Reihe und lauschte. Wie Ceferin nach der Kritik an der FIFA aufgrund der hohen WM-Preise von fanfreundlichen UEFA-Ticketpreisen für die kommende EURO schwärmte, aber auch wie er monierte, dass durch „künstlich geschaffene Trophäen oder selbstbezogene Spektakel“ die Belastung für die Profis steige. Stichwort Klub-WM?

Kritik an FIFA-Boss Infantino

Der für Sport zuständige EU-Kommissar wandte sich mit deutlicher Kritik direkt an den FIFA-Boss. Es gebe „eine Sache, die für uns nicht verhandelbar ist und bei der wir immer standhaft bleiben werden: unsere Werte“, sagte Glenn Micallef: „Der Fußball darf niemals, niemals kommerzielle und politische Erwägungen über das Erlebnis der Fans, über das Wohlergehen der Athletinnen und Athleten und die langfristige Entwicklung des Spiels stellen.“

Infantino war um Harmonie bemüht und verlor diesmal kein Wort in der Debatte um eine mögliche Russland-Rückkehr, die er jüngst selbst ausgelöst hatte. Die UEFA-Position sei „klar, sie hat sich nicht verändert“, sagte Ceferin, schränkte aber ein: „Die Welt ändert sich so schnell. Wir werden sehen, was die Zukunft bringt.“

In seiner Rede bezog sich der 58-Jährige nicht auf Russland. Allgemein stellte er aber heraus, dass die UEFA stets nach Lösungen suche, „um den Ball ins Rollen zu bringen“. Und: Man wolle nationale Verbände niemals bestrafen, „nur weil die Politik ihre Arbeit erschwert hat“.

Die Boykott-Forderungen, die Deutschland jüngst in Aufruhr versetzt hatten, spielten keine Rolle. Trotz der großen Fragezeichen hinter Co-Gastgeber USA versprach Infantino eine fröhliche WM. Das Turnier werde „ein Symbol der Einheit, des Friedens und der Solidarität sein“, sagte der Schweizer, der auf die Europäer setzt. „Ihr Beitrag wird absolut grundlegend sein, um diese Einheit und diese Solidarität zu schaffen.“

Infolge der aggressiven Außenpolitik von US-Präsident Donald Trump und der Eskalation bei den Einsätzen der Einwanderungsbehörde ICE mit Todesopfern waren die Diskussionen aufgekommen. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und andere europäische Verbände lehnen ein Fernbleiben derzeit ab. Bei der Sitzung des UEFA-Exekutivkomitees war ein Boykott dem Vernehmen nach kein Thema.

Dafür hatte am Mittwoch die „Grundsatzvereinbarung“ zwischen der UEFA, der European Football Clubs (EFC) und dem letzten verbliebenen Super-League-Rebellen Real Madrid für Aufsehen gesorgt. Details zur Einigung gab die UEFA nicht bekannt, die rechtlichen Streitigkeiten sollen immerhin beigelegt werden.

Beobachter glauben, dass vor allem die großen Klubs profitieren und ihre Macht und Kontrolle vergrößern. „Es sagt nichts über das Gleichgewicht der Kräfte aus“, hielt Ceferin entgegen: „Wir alle waren der Streitigkeiten müde.“

Offen blieb, ob der Slowene im März 2027 in Astana/Kasachstan erneut kandidieren wird. Ceferin hatte nach der Diskussion um eine umstrittene Statutenänderung beim Kongress 2024 angekündigt, dass er nicht plane, sich zur Wiederwahl zu stellen. Beim Kongress im Vorjahr bestätigte er dieses Vorhaben nicht.

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