Super League | JP Morgan bereut Engagement

Super League

News | Für den geplanten Start der Super League stand JP Morgan als Kreditgeber bereit. Die US-amerikanische Bank bereut ihr Engagement nun. 

JP Morgan bereut Beteiligung an Super-League-Plänen

In einer Erklärung hat die US-amerikanische Bank JP Morgan (zitiert via Goal) ihre Beteiligung an der geplanten European Super League bereut. Das Unternehmen ließ verlauten: „Wir haben eindeutig falsch eingeschätzt, wie dieser Deal von der breiteren Fußball-Gemeinschaft gesehen werden würde und wie er sie in Zukunft beeinflussen könnte. Wir werden daraus lernen.“

 

 

Der geplante Kredit über drei Milliarden Euro war mit einer Laufzeit von 23 Jahren vorgesehen. Lukrativ war er für die Bank deshalb, da die wöchentlichen Einnahmen für das Unternehmen demnach bei 2,3 Millionen Euro gelegen hätten.

Letztendlich scheiterte die Super League innerhalb von 48 Stunden nach Bekanntgabe der Pläne. Grund dafür waren unter anderem massive Fan-Proteste, die die beteiligten Klubs letztendlich zum Rückzug verleiteten. An den Plänen beteiligt waren mit Atletico Madrid, Real Madrid und dem FC Barcelona drei Vereine aus Spanien.

Dazu kamen drei Vereine aus der italienischen Serie A. Dabei handelte es sich um Juventus sowie die beiden Klubs aus Mailand, AC und Inter. Das Teilnehmerfeld komplettierten die englischen Klubs Manchester City, Manchester United, Tottenham Hotspur, der FC Chelsea, FC Liverpool und FC Arsenal.

Photo: Tim Markland/Imago

Gero Lange

Fußballbegeistert seit der Heim-WM 2006. Großer Fan von Spektakelfußball mit vielen schönen Toren, am liebsten aus der Distanz. Seit 2020 bei 90PLUS

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