Der mögliche Verbleib von Marcus Rashford beim FC Barcelona sorgt in England für Diskussionen. Vor allem wegen der kolportierten Ablöse. Für rund 30 Millionen Euro könnten sich die Katalanen die Dienste des Offensivspielers sichern, was bei Manchester United kritisch gesehen wird.
Wie unter anderem Sport berichtet, äußerte sich United-Legende Rio Ferdinand deutlich zu dem potenziellen Transfer und bezeichnete die mögliche Ablöse als viel zu niedrig.
Ferdinand sieht Rashford als großes Schnäppchen
Ferdinand zeigte sich auf seinem YouTube-Kanal überzeugt davon, dass Barcelona ein echtes Schnäppchen machen könnte: „Wenn Barcelona ihn wirklich für die berichteten 30 Millionen Euro verpflichten kann und sie dann diese Version von ihm bekommen, dann ist das ein absoluter Diebstahl, ein Schnäppchen.“ Der ehemalige Innenverteidiger sieht vor allem die Entwicklung des Engländers unter Hansi Flick als entscheidenden Faktor. Rashford habe in Barcelona wieder zu alter Stärke gefunden und sei daher deutlich mehr wert als die diskutierte Summe.
Auch bei Manchester United scheint man die Situation inzwischen kritisch zu bewerten. Berichten zufolge sorgt die niedrige Kaufoption intern für Unmut, da man rückblickend eine deutlich höhere Ablöse für angemessen hält. Rashford steht bei den Red Devils noch bis 2028 unter Vertrag, spielte zuletzt aber keine Rolle mehr in den Planungen.

Ferdinand selbst würde den Offensivspieler dennoch gerne zurück in Manchester sehen: „Würde ich diesen Marcus Rashford zurückholen? Zu 100 Prozent!“ Gleichzeitig glaubt er jedoch nicht an eine Rückkehr: „Ich denke, der Zug ist abgefahren.“ Beim Spieler selbst deutet vieles auf einen Verbleib in Spanien hin. Rashford zeigte sich zuletzt zufrieden mit seiner Situation und betonte: „Barcelona ist ein fantastischer Verein. Es ist ein fantastisches Umfeld für mich, um meine Fußballkarriere fortzusetzen.“
Mit elf Toren und 13 Vorlagen in 40 Einsätzen hat der Engländer seinen Wert auch noch einmal weiter unterstrichen. Zudem passt der 28-jährige Rashford auch strategisch ins aktuelle Barca-Profil. Die Katalanen setzen verstärkt auf flexible Offensivspieler, die mehrere Positionen bekleiden können. Er könnte für Barcelona damit tatsächlich zu einem der interessantesten Deals des Sommers werden.

