Bei Real Madrid lief es bisher in dieser Saison nicht in allen Facetten so, wie man sich das vorgestellt hatte. Xabi Alonso sollte den Klub neu aufstellen und führen, aber mittlerweile ist er schon nicht mehr im Amt.
Alvaro Arbeloa heißt sein Nachfolger und Real Madrid wird wieder einmal ein wenig umgebaut. Arbeloa will schnell dafür sorgen, dass die Mannschaft der Königlichen in die Spur findet. Im Pokal ist man ausgeschieden, in der Liga führt der FC Barcelona, wenn auch nicht sehr deutlich.
Zuletzt wurde auch „von oben“ durchgegriffen. Angesichts der sportlichen Misere vor einigen Wochen hat Real Madrids Präsident Florentino Perez angeblich Einzelgespräche mit gleich fünf Spielern geführt, um den spanischen Rekordmeister wieder auf Kurs zu bringen. Das berichtet Cadena SER.
Griff Perez bei Real Madrid ordentlich durch?
Unter anderem soll sich Perez zu seinem Vier-Augen-Gespräch mit Jude Bellingham getroffen haben und darin verdeutlicht haben, dass sich „das Verhalten“ der Mannschaft ändern müsse, um die Talfahrt zu stoppen. Bellingham galt als einer der Spieler, die Probleme mit Alonso hatten. Perez soll den Spielern mitgeteilt haben, dass es sehr wichtig ist, gemeinsam an einem Strang zu ziehen.
An der Entlassung von Alonso änderte das am Ende aber nicht mehr viel. Neben Bellingham wurde auch mit Federico Valverde und Eduardo Camavinga gesprochen. Auch die jungen Arda Güler und Franco Mastantuono wurden dazu aufgefordert, mehr mitzuziehen und die Aufgaben, die ihnen gegeben werden, umzusetzen.

Genau das soll mittlerweile der Fall sein, es gebe keine Probleme mehr und die Einstellung habe sich dem Bericht zufolge auch in den letzten Wochen unter Alonso schon merklich verbessert. Immerhin verpuffte diese Ansage des Präsidenten also nicht komplett, das ist auch eine gute Nachricht.

