Real Madrid | Bankplatz fühlt sich für Modric „besonders seltsam” an

9. September 2023 | News | BY Yannick Lassmann

News | Seit mehr als einem Jahrzehnt prägt Luka Modric das Mittelfeld bei Real Madrid. Nun sanken erstmals seine Spielanteile, worüber er ausführlich sprach.

Real Madrid: Modric denkt über Zukunft nach

Am gestrigen Freitagabend führte Luka Modric (38) die kroatische Nationalmannschaft als Kapitän aufs Feld und gewann mit 5:0 gegen Lettland. Zuvor hatte er diese Rolle auch im Heimspiel von Real Madrid gegen den FC Getafe inne. In den ersten drei Ligapartien fungierte der zentrale Mittelfeldakteur jedoch nur als Einwechselspieler, worüber er im Interview mit der kroatischen Zeitung „Sportske novosti“ sprach.

 

„Niemand ist glücklich, wenn er nicht mehr spielt. Für mich war schließlich dieses Gefühl in meiner Karriere, in der ich nicht sicher bin, ob ich jemals drei Spiele hintereinander auf der Bank gesessen habe, besonders seltsam”, erklärte Modric. Trotz der Konkurrenz um Überflieger Jude Bellingham (20), Aurélien Tchouaméni (23), Federico Valverde (25), Eduardo Camavinga (20) sowie Toni Kroos (33) werde angesichts der Vielzahl der Spiele Platz für alle sein.

Weiter führte Modric aus: „Mir ist bewusst, dass wir im Mittelfeld große Konkurrenz haben, dass diese jungen Leute Top-Spieler sind, deshalb sind sie bei Real.” Dennoch sei er davon überzeugt, noch so spielen zu können, wie es der Klub brauche. Trainer Carlo Ancelotti (64) habe nämlich weiterhin keine Zweifel an seiner Qualität geäußert.

Mehr Informationen zu La Liga

Jedoch stellte der Kroate auch klar, dass er keineswegs nur geblieben sei, um zu bleiben, sondern weiter Fußball spielen wolle. „Wenn sich herausstellt, dass ich nicht mehr wichtig bin, würde ich darüber nachdenken, was als nächstes zu tun ist“, betonte Modric, der bereits seit 2012 das Dress von Real Madrid trägt.

(Photo by Angel Martinez/Getty Images)

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.


Ähnliche Artikel