Marc-André ter Stegen ist vom Pech verfolgt. Nach seiner Ausbootung beim FC Barcelona schöpfte der Torhüter nach einer Leihe zu Ligakonkurrent Girona neue Hoffnung, doch noch auf den WM-Zug aufspringen zu können. Doch schon nach wenigen Tagen musste der 33-Jährige einen erneuten Rückschlag verkraften.
Marc-André ter Stegen hat sich am linken Oberschenkel verletzt und wird voraussichtlich mehrere Wochen ausfallen. Die genaue Diagnose steht noch aus, dürfte aber in Kürze Klarheit über die genaue Ausfalldauer schaffen, wie der FC Girona am Montagnachmittag mitteilte.
ter Stegen: Rückkehr zu Barca kein Thema
Der spanische Radiosender Cadena SER berichtete, dass im Zuge der Verletzung sogar eine Rückkehr ter Stegens zum FC Barcelona im Raum stehe. Nach Informationen von Mundo Deportivo hätten vereinsnahe Quellen dagegen deutlich gemacht, dass eine Barca-Rückkehr vor dem Sommer ausgeschlossen sei.
Möglich sei demnach dennoch, dass der Torhüter Teile der Reha bei seinem Stammverein absolviert, der nach wie vor eine Fürsorgepflicht gegenüber dem Spieler hat. Gleichzeitig habe der Verein klargestellt, dass sich an den vertraglich festgelegten Vereinbarungen mit dem FC Girona nichts ändern werde, heißt es in dem Bericht weiter.
Eine mögliche WM-Teilnahme in Mexiko, Kanada und den USA steht jetzt mehr denn je in der Schwebe für ter Stegen. Mehrere Medien, darunter Sky, gehen von einer bis zu zweimonatigen Ausfallzeit aus. Das würde wohl bedeuten, dass die letzte Länderspiele vor der WM, die für Ende März angesetzt ist, allein schon fitnessbedingt nicht infrage käme.
Ob Bundestrainer Julian Nagelsmann in den letzten Zügen seiner WM-Vorbereitung dann noch einen sportlichen Mehrwert in ter Stegen sieht, steht auf einem anderen Blatt – und ist fraglicher denn je. Zumal neben dem Trio aus Stammkeeper Oliver Baumann, Alexander Nübel und Finn Dahmen auch weitere Torhüter wie Noah Atubolu und Marvin Schwäbe, der noch auf seine erste DFB-Nominierung wartet, auf eine WM-Teilnahme hoffen. Und ein Comeback von Manuel Neuer ja auch nicht gänzlich ausgeschlossen ist.

