Die Zukunft von Antonio Rüdiger bei Real Madrid ist offen. Es könnte zu einer heiklen Verhandlung kommen. Die Königlichen wollen den Vertrag des Innenverteidigers zwar verlängern, allerdings offenbar nur zu deutlich reduzierten Bezügen.
Der aktuell bis Sommer 2026 laufende Vertrag wird damit immer kniffliger. Ebenso wie die Frage, ob Rüdiger die neuen Bedingungen akzeptiert.
Real setzt auf Sparmodell bei Verlängerung
Laut Berichten hat Real Madrid dem deutschen Nationalspieler ein erstes Angebot vorgelegt. Dieses soll eine Verlängerung um ein Jahr bis 2027 beinhalten. Allerdings zu einem deutlich niedrigeren Gehalt.
Derzeit verdient Rüdiger rund 14 Millionen Euro brutto pro Saison und gehört damit zu den Topverdienern im Kader. Genau hier setzt der Klub an: Aufgrund seines Alters (33) und seiner Verletzungshistorie will Real die Kosten deutlich reduzieren. Als Vergleich dient offenbar das Modell von Luka Modric, der in seiner späten Karrierephase ebenfalls auf einen Teil seines Gehalts verzichtete.

Sportlich ist Rüdiger weiterhin hoch angesehen. Trainer Alvaro Arbeloa schätzt den Abwehrchef und setzte zuletzt wieder regelmäßig auf ihn, nachdem er sich von Verletzungsproblemen zurückgekämpft hatte. Allerdings zeigt der Fall einmal mehr die klare Linie der Madrilenen, denn auch verdiente Spieler müssen sich den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen unterordnen. Für Rüdiger bedeutet das eine schwierige Abwägung zwischen sportlicher Perspektive und finanziellen Einbußen.
Ein möglicher Wechsel in die Saudi Pro League galt zwischenzeitlich als Option, scheint aktuell aber keine konkrete Rolle mehr zu spielen. Stattdessen wird über Interesse aus Europa, unter anderem aus Italien, konkret von Juventus Turin, spekuliert. Damit liegt der Ball nun bei Rüdiger und seiner Vorstellung, für die weitere Karriere.

