Robert Lewandowski steht bei Barca nicht mehr in jedem Spiel von Beginn an auf dem Platz. Der Pole nimmt seine Rolle an.
In der laufenden Saison setzt Trainer Hansi Flick meist auf den jüngeren Spanier Ferran Torres, der mit 16 Pflichtspieltoren bester Schütze der Katalanen ist. Lewandowski kommt oft nur von der Bank, bilanziert aber ebenfalls bereits 13 Treffer in allen Wettbewerben.
Für den polnischen Angreifer ist die neue Rolle eine ungewohnte. Beim BVB setzte er sich in jungen Jahren einst nach einer Saison als Edeljoker gegen Lucas Barrios durch und war anschließend nicht mehr wegzudenken. 2014 schlug er bereits als Weltklassestürmer beim FC Bayern auf und stieg in seinen sieben Jahren beim Rekordmeister endgültig zu einem der besten Stürmer seiner Generation auf.
Wie geht es mit Lewandowski weiter? Gerüchte um MLS-Wechsel
Auch bei Barca war er zunächst unangefochten, im fortgeschrittenen Alter von 37 Jahren darf er nun auch mal pausieren. Ob der ehrgeizige Goalgetter sich damit zufrieden gibt? Das wollte auch die polnische Zeitung Pilka Nozna wissen und fragte beim Altmeister nach. Lewandowskis Antwort: „Jede Situation hat ihre Vor- und Nachteile. Einerseits will jeder Spieler so viel wie möglich spielen, weil der Spielrhythmus entscheidend ist. Andererseits gibt mir die aktuelle Situation mehr Frische und Energie, sowohl körperlich als auch mental.“

Er fühle sich derzeit stärker im Leben abseits des Fußballs: „Ich spiele zwar etwas weniger Minuten, aber das hat auch Vorteile. Ich weiß auch, dass ich jederzeit bereit wäre, alle drei Tage 90 Minuten zu spielen, so wie ich es mein ganzes Leben lang war“. Lewandowski fügte an: „Ich habe nicht das Gefühl, jüngeren Spielern hinterherzuhinken – weder körperlich noch fußballerisch.“
Wie es ab dem Sommer für ihn weitergeht, ist noch offen. Der Vertrag des 37-Jährigen läuft aus, eine Verlängerung gilt als unwahrscheinlich. Zuletzt soll der Pole bereits mit Vertretern von MLS-Franchise Chicago Fire gesprochen haben.

