José Mourinho ist durchaus dafür bekannt, dass er in der Vergangenheit schon einmal eher durch kontroverse Aussagen aufgefallen ist. Darüber hinaus gilt er als Egozentriker, jemand, der sich nichts sagen lässt.
Interessant ist auch, dass er immer mal wieder aneckt, auch die Konfrontation mit den Fans nicht scheut. Nach seiner Zeit bei Fenerbahce wurde er schnell bei Benfica tätig. Dort hat er bisher nicht den gewünschten Erfolg gehabt.
Und: Bei Benfica herrscht Alarmstimmung! Der portugiesische Traditionsklub steckt in der Krise. Und ein Teil der eigenen Anhänger hat die Geduld verloren – und sucht Antworten für schwache Auftritte unter Startrainer José Mourinho (62).
Ultras stellen Mourinho zur Rede
Und jetzt wird e slo richtig interessant. Ultras von Benfica sind nun nämlich zum Trainingsgelände in Seixal gezogen. Und davon offenbar mehr als 200. Ihr Ziel: Ein klärendes Gespräch mit Verantwortlichen und Trainer José Mourinho. Der frühere Coach von Manchester United und Chelsea war im September nach Portugal zurückgekehrt. Nach seiner Zeit bei Fenerbahce sollte er den Rekordmeister wieder in die Erfolgsspur führen. Doch bis dato sieht es nicht danach aus als würde das zum Erfolg führen.
Momentan ist klar: Von glanzvollen Auftritten ist Benfica in allen Wettbewerben weit entfernt. In der Liga ist das Team zwar noch ungeschlagen, steht aber nur auf Platz drei. Der Rückstand ist groß: Die Mannschaft lliegt mit einem Spiel mehr bereits sieben Punkte hinter Spitzenreiter Porto, der wirklich auf einem sehr guten Niveau agiert. Für viele Fans ist das zu wenig. Dazu droht sogar das Verpassen der Champions-League-Playoffs. Im portugiesischen Pokal war bereits im Viertelfinale Schluss. Mourinho befindet sich in Erklärungsnot. Und unter der Woche kommt Real Madrid.

