Aus der triumphalen Rückkehr in den Profifußball wurde nach der Dopingsperre von Paul Pogba eher wenig. Bisher stand er in Monaco nur in den Schlagzeilen aufgrund der Tatsache, dass er bei ihm nicht für Einsatzzeiten reichte. Immer wieder warfen ihn Blessuren zurück.
Paul Pogba hat seit seiner Wadenverletzung Anfang Dezember kein Spiel mehr für die AS Monaco bestritten. Zuvor hatte er nach seinem ablösefreien Wechsel zum Club aus dem Fürstentum im Sommer nur 30 Minuten gespielt, da er nach einer zweijährigen Pause vom Fußball erst wieder seine Fitness aufbauen musste.
Und die Probleme werden momentan eher größer als kleiner.
Pogba aus dem CL-Kader gestrichen
Denn: Pogba hat noch nicht wieder mit dem Training der ersten Mannschaft begonnen, und es ist unklar, wann er auf den Platz zurückkehren wird. „Die medizinische Abteilung konzentriert sich darauf, eine Lösung zu finden, damit er zunächst wieder auf den Platz zurückkehren kann, bevor er dann wieder an Spielen teilnimmt“, sagte Thiago Scuro, CEO von Monaco, in einer Pressekonferenz.

Er fügte hinzu: „Er erholt sich weiterhin von seiner Wadenverletzung. Sein Rückkehrtermin? Darauf gibt es keine klare Antwort.“ Das ist kein gutes Zeichen für den ehemaligen Mittelfeldspieler von Manchester United und Juventus Turin, der zu allem Überfluss auch noch aus dem Kader von Monaco für die UEFA Champions League gestrichen wurde.
Zuletzt deutete sich bereits an, dass man bei den Monegassen Lösungen suchen und finden werde, wenn die Problematik bei Pogba so oder so ähnlich weitergeht. Niemand schloss aus, dass es sogar zu einer Trennung im Sommer kommen kann. Dann wären die MLS und die Saudi Pro League für Pogba, der eigentlich weiter in Europa Erfolg haben will, mögliche Optionen. Bis dahin ist aber noch ein wenig Zeit.

