Ex-Newcastle-Besitzer Ashley erwägt Kauf von Derby County

Mike Ashley könnte Derby County übernehmen.
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News | Derby County befindet sich derzeit in der Insolvenzverwaltung. Zu frischem Geld kam Mike Ashley, der im abgelaufenen Jahr den Besitz von Newcastle United aufgab.

Ashley müsste 50 Millionen Pfund für Derby County hinlegen

Derby County legte sportlich zuletzt durchaus ansprechende Auftritte, doch aufgrund verschiedener finanzieller Verstöße hagelte es 21 Punkte Abzug, sodass der Abstieg in die Drittklassigkeit kaum noch vermieden werden kann. Aktuell befindet sich der Traditionsklub in der Insolvenzverwaltung unter der Leitung von Quantuma – und ist auf der Suche nach einem neuen Besitzer.

Ein Konsortium um den ehemaligen Vereinsvorsitzenden Andy Appleby scheiterte nach Informationen des Telegraph mit der Übernahme, die eigentlich für Ende Dezember geplant war. Daher ergebe sich nun Raum für andere Kandidaten – darunter Mike Ashley (57), der Newcastle United im Oktober für 305 Millionen Pfund an einen saudi-arabischen Staatsfond verkaufte.

 

Quantuma erwarte Angebote in Höhe von rund 50 Millionen Pfund, die es ihnen ermöglichen würden, mit den reichlich vorhandenen Gläubigern zu verhandeln. Ausgenommen davon seien der FC Middlesbrough und die Wycombe Wanderers, da sie rechtliche Schritte ankündigten.

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Jeder neue Eigentümer des Vereins müsse der EFL zudem eine Finanzierung für die kommenden zwei Jahres nachweisen. Erschwert werde dies durch das Stadion, den Pride Park, der sich in den Händen des früheren Eigentümers Melvyn Morris befinde. Quantuma wolle allerdings Verein und Stadion in einem Paket verkaufen.

Keine Neuigkeiten konnte Trainer Wayne Rooney (36) am gestrigen Freitag auf der Pressekonferenz präsentieren: „Ich habe mit Quantuma gesprochen. Hoffentlich wird der Bieter bald bekanntgegeben.“ Seine Mannschaft trifft heute in der 3. Runde des FA-Cups auf Coventry City.

(Photo by ANDREW BOYERS/POOL/AFP via Getty Images)

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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