Im FA Cup traf Hull City am Freitagabend auf den FC Chelsea. Im MKM Stadium ging es zur Sache und die Hausherren wollten versuchen, die Blues zu ärgern und für eine faustdicke Überraschung im Pokal zu sorgen.
Hull spielt in der Championship, steht dort auf Platz vier und spielt um den Aufstieg mit. Deswegen waren die Blues absolut gewarnt. Zumal der Kader mit Spielern wie John Lundstram, Joe Gebhardt, Charlie Hughes oder Ryan Giles gut besetzt ist.
Chelsea hat natürlich auch eine gute Mannschaft und unter Trainer Liam Rosenior seit dessen Amtsantritt definitiv ein paar Fortschritte gemacht. Die Blues spielen schneller, sind variabler und profitieren davon, dass einige Spieler mehr Freiheiten bekommen.
Chelsea am Ende souverän gegen Hull
Im Pokalspiel bei Hull wollten die Blues, das war das klare und ausgegebene Ziel, einen Schritt nach vorne machen, den Sieg einfahren und noch dazu überzeugend spielen, um den Schwung mit in die nächsten Spiele zu nehmen. Hull wollte natürlich so unangenehm wie möglich sein. Chelsea hatte von Beginn an mehr Ballbesitz als der Gegner und auch recht früh eine sehr gute Möglichkeit. Die Blues, die mit Spielern wie Pedro Neto, Alejandro Garnacho, Reece James oder Moises Caicedo auf dem Platz schon klar ihre Ambitionen deutlich machten, waren näher an der Führung in der Anfangsviertelstunde.
Im weiteren Verlauf hatte Liam Delap eine gute Chance für Chelsea. Hull war sehr damit beschäftigt, sich in der Defensive einigermaßen gut anzustellen und musste dafür nahezu die komplette Energie aufwenden. Nadelstiche waren also eine Seltenheit. Die Konterversuche wurden außerdem von den Blues recht gut abgesichert. Nach 39 Minuten blitzte dann die individuelle Klasse bei Chelsea auf. Pedro Neto setzte den Ball perfekt in die rechte Ecke – 0:1. Das war auch der Stand zur Halbzeit.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit übernahm Chelsea mehr und mehr die Kontrolle. Neto erzielte auch seinen zweiten Treffer nach 50 Minuten, um die Dinge dann recht klar in die eigene Richtung zu lenken. Als nur sieben Minuten später Estevao das 3:0 erzielte, war im Prinzip alles erledigt in diesem Spiel. Beide wechselten danach durch, beide erhofften sich noch neue, frische Impulse. Aber daran wurde nicht viel, Neto legte noch das vierte Chelsea-Tor nach, ehe das Spiel dem Abpfiff entgegen trudelte. Es blieb beim 4:0 für die Blues.

