Der FC Arsenal und Manchester City duellierten sich am Sonntag im Endspiel um den Carabao Cup. Beide Teams wollten sich natürlich diesen Titel schnappen.
In den letzten Wochen hatte Arsenal es geschafft, auch das ein oder andere enge Spiel zu gewinnen, setzte sich zum Beispiel gegen Everton mit zwei späten Toren durch, schlug Leverkusen verdient, aber nicht deutlich. ManCity schied unterdessen in der Champions League gegen Real Madrid aus, verlor beide Spiele und patzte zuletzt auch in der Liga.
Sowohl Arsenal als auch ManCity hatten Ausfälle zu beklagen. Jurrien Timber und Eberechi Eze mussten bei den Gunners kurzfristig passen, bei City traf das auf Ruben Dias zu.
Havertz mit Riesenchance zu Beginn
Schon der Start in dieses Spiel verlief extrem intensiv. Die ersten Zweikämpfe hatten es in sich, es wurde auch schon das ein oder andere Foul abgepfiffen. Arsenal hatte auch früh eine erste Strafraumszene, allerdings ohne einen Abschluss. Es dauerte nur sechs Minuten bis zur ersten guten Chance für Arsenal. Nach einer schönen Kombination kam Kai Havertz zum Abschluss, scheiterte aber an James Trafford. Eine erster Nachschuss von Bukayo Saka wurde geblockt, ein zweiter pariert. Nach zwölf Minuten gab es einen Eckball für Arsenal, der aber verpuffte.

ManCity schaute sich erst einmal in Ruhe an, was Arsenal so machte. Nach 19 Minuten kamen die Skyblues erstmals gefährlich vor das Tor, doch Erling Haaland verpasste eine Semenyo-Hereingabe knapp. Die Skyblues hatten jetzt ihrerseits eine erste interessante Phase mit eigenem Druck. Arsenal hatte mal einen Ansatz mit Viktor Gyökeres, doch der konnte noch am Abschluss gehindert werden (33.). Kurz vor der Pause drängte ManCity die Gunners noch einmal einen Moment in die Defensive, mehr als ein Haaland-Kopfball über das Tor kam dabei aber nicht herum. Schließlich gingen beide mit dem 0:0 in die Kabine.
ManCity zermürbt Arsenal
Zu Beginn der zweiten Halbzeit änderte sich erstmal wenig. City hatte mehr Ballbesitz, Arsenal stand tief. Die Skyblues hatten eine gute Freistoßchance, vergaben diese aber kläglich. Und ein Schuss von Rodri wurde geblockt. City lauerte auf Fehler, hatte viel den Ball und setzte Akzente im Gegenpressing. Nach einer guten Stunde ging diese Taktik auf, denn Kepa, der Torhüter der Gunners, machte einen solchen Fehler. Er verschätzte sich bei einer Flanke, versuchte diese zu fangen, doch der Ball rutschte ihm durch. Nico O’Reilly staubte ab – 0:1.
Und das war ein Wirkungstreffer. Knapp fünf Minuten später war es erneut O’Reilly, der einköpfte, nachdem sich City auf der rechten Seite durchsetzte und eine butterweiche Flanke in die Mitte gespielt wurde. In der 74. Minute hatte Riccardo Calafiori mal wieder eine Chance für Arsenal, sein Kopfball war aber zu zentral. Der Italiener hatte auch nach 77 Minuten eine gute Chance, traf mit einem guten Schuss den Pfosten. Trotzdem fehlte Arsenal in dieser Phase der Glaube, das Spiel noch zu drehen.
Gabriel Jesus traf noch die Latte für die Gunners, aber sonst kam nicht mehr allzu viel. Manchester City schnappte sich den Titel und das nach diesem Spiel auch verdient.

