Brajan Gruda gilt als eine der größten Zukunftshoffnungen im deutschen Fußball. Auch der FC Bayern war bereits interessiert.
Im Interview mit Sky bestätigte der U21-Nationalspieler, dass der Rekordmeister 2024 beim damaligen Mainzer angefragt hatte. „Es gab natürlich am Anfang Interesse. Aber mehr kann ich dazu nicht sagen“, sagte Gruda, der schließlich für 31,5 Millionen Euro von den Nullfünfern zu Brighton and Hove Albion wechseln.
Dort benötigte der Flügelstürmer eine längere Anlaufzeit, auch weil ihn zu Beginn eine Verletzung ausbremste. In der laufenden Saison zählt Gruda mittlerweile zum erweiterten Stammpersonal unter Trainer Fabian Hürzeler. In der Rückrunde will der 21-Jährige den nächsten Schritt gehen und hat auch die WM noch nicht abgeschrieben.
Gruda über Hürzelers Taktik: „Am Anfang sehr kompliziert“
„Die Leistung muss stimmen. Und da versuche ich, 100 Prozent zu geben. Es ist natürlich ein Traum. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass es kein Traum ist. Wer will keine WM spielen. Deswegen gebe ich alles und schaue, was kommt“, so Gruda, der bei der Heim-EM 2024 bereits als Sparringspartner am Training der A-Nationalmannschaft teilnahm und beim Testspiel gegen die Ukraine sogar zum Kader zählte.
Auf seine zweite Nominierung wartet er seitdem allerdings. Angst, dass er im Ausland bei einem kleineren Klub wie Brighton „übersehen“ werden könnte, hat er nicht. „Wenn die Leistung stimmt, dann spielt das keine Rolle, wo du spielst“, ist sich Gruda sicher: „Ich spiele nicht irgendwo, sondern in einer der Top-Ligen. Ich habe nicht das Gefühl, dass man unter dem Radar läuft.“
Neben der Nationalmannschaft ist auch die Königsklasse ein Ziel für den schnellen Angreifer. „Mein größter Traum ist es, in der Champions League zu spielen und A-Nationalspieler zu sein. Ich möchte bei einem Top-Verein wie Bayern, Real, Barcelona oder Liverpool spielen“, stellte der Youngster klar.

Zunächst will er sich jedoch bei den Seagulls durchbeißen. Der Spielstil unter Trainer Hürzeler war dabei zunächst eine Herausforderung, wie Gruda einräumte: „Besonders ist, dass wir von hinten rausspielen wollen, egal, gegen wen wir spielen oder wer uns presst. Das ist faszinierend für mich, vor allem auch wie wir mit dem Ball spielen. Die Taktiken waren am Anfang sehr kompliziert für mich, aber jetzt habe ich sie mir eingeprägt.“

