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90PLUS » Havertz nach langer Verletzung im Aufwind: DIE Lösung für DFB und Arsenal?
Premier LeagueWM 2026

Havertz nach langer Verletzung im Aufwind: DIE Lösung für DFB und Arsenal?

Manuel Behlert
06.02.26, 22:44
Manuel Behlert
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Schon in jungen Jahren erfuhr Kai Havertz, wie es sich anfühlt, aufgrund von Verletzungen länger pausieren zu müssen. Der Offensivspieler, der mittlerweile für den FC Arsenal spielt und vorher für Bayer 04 Leverkusen und den FC Chelsea aktiv war, weiß, was es heißt, in der Reha an einem Comeback zu arbeiten. 

Doch bei seinen vorherigen Verletzungen war meist klar, wie lange er ausfallen würde. Nicht aber bei der komplizierten Angelegenheit am Knie, die dafür sorgte, dass er gut 30 Spiele verpasste. Und die nur drei Monate nach einer ebenfalls langwierigen Oberschenkelverletzung auftrat.

Immer wieder hieß es, dass das Knie stabiler wird, Havertz vor der Rückkehr auf den Platz stünde. Aber immer wieder gab es Rückschläge, die Belastbarkeit war nicht vorhanden. Auch zuletzt wurde von einem neuen, möglichen „Knie-Schock“ gesprochen.

Dieser blieb glücklicherweise aus. Und Havertz feierte sein Comeback, sammelte zuletzt einige Minuten auf dem Feld. Die vorläufige Krönung war der 1:0-Siegtreffer im Halbfinalrückspiel im Carabao Cup, der Arsenal endgültig in das Endspiel beförderte. Havertz ist zurück, wenn auch noch nicht bei 100 %. Aber wo sollen diese auch herkommen?

Havertz wieder im Aufwind

Man kann nun nicht sagen, Arsenal sei nicht vorbereitet gewesen, was die Havertz-Abstinenz angeht. Viktor Gyökeres wurde als zusätzlicher Stürmer, Eberechi Eze als zusätzlicher Spielmacher verpflichtet. Havertz, der aus beiden Welten einiges mitbringt, konnte so ersetzt werden. Und das weitgehend positionsgetreu, nachdem in der Vorsaison noch sehr regelmäßig Mittelfeldspieler Mikel Merino im Sturm spielte, auch wenn das in der laufenden Saison phasenweise auch der Fall war.

Mikel Merino
Foto: Getty Images

Heißt also: Rein numerisch war der Ausfall von Havertz gut kompensiert. Und es bestand auch kein Zweifel daran, dass Arsenal auch ohne ihn immer wieder Mittel und Wege fand, um Tore zu erzielen. Mal durch ruhende Bälle, mal durch einen 1-gegen-1-Fokus auf der Außenbahn. Gyökeres arbeitete und investierte viel, Eze hatte Highlights wie seinen Dreierpack gegen Tottenham, doch irgendwas fehlte. Gerade dann, wenn disziplinierte und tiefe Blöcke bespielt wurden. Das Spiel hatte eine gewisse Statik und es fehlte Arsenal oft an Überraschungsmomenten.

Seit der Offensivspieler, der mit Chelsea schon die Champions League gewann, sein Comeback gefeiert hat, weiß man ganz genau, wie diese aussehen können. Havertz ist ein Spezialist darin, sich zwischen den Ketten zu bewegen, als 10er kommend Wucht mit in den Strafraum zu bringen, als 9er spielend sein intelligentes Pressing einzusetzen und die kombinativen Elemente einfließen zu lassen, von denen die gesamte Offensive profitiert. Er wird nie ein Spieler sein, der in der Premier League 40 Scorerpunkte produziert. Er ist aber ein Spieler, dem es immer wieder gelingt, die Offensive zu fluide zu gestalten, dass das eigene Team mehr Chancen hat als ohne ihn. Und bessere.

Arsenal profitiert – auch der DFB?

Zuletzt sammelte Havertz schon drei Scorerpunkte nach seiner Rückkehr und wirkte extrem beweglich, bot clevere Laufwege an. Er kommt in Form, auch wenn man ihn weiterhin sorgsam behandeln muss. Aber selbst in dieser Situation aktuell ist er eine gute Ergänzung. Weil er Gyökeres die Last nimmt, weil er auch mal hinter der Nummer neun spielen kann, weil er einen Gegner müde pressen und dann ersetzt werden kann oder als Ersatz nach einem intensiven Gyökeres-Einsatz die ermüdete Abwehr beschäftigen kann. Wenn Arsenal ihn weiter klug aufbaut, hat er enorm viele Möglichkeiten, jetzt Schritt für Schritt auf das Topniveau zu kommen.

Kai Havertz
Foto: Getty Images

Übrigens: Nicht nur Arsenal freut sich derzeit über die Havertz-Rückkehr und die großen Fortschritte. Auch Bundestrainer Julian Nagelsmann wird die Entwicklung sehr gerne und sehr genau verfolgen. Er weiß ganz genau, was er an Havertz hat und dass die sehr große Flexibilität, die der Spieler mitbringt, für ihn einen großen Mehrwert bedeutet. Und es dürfte klar sein, dass der Offensivspieler, wenn er in der Rückrunde fit wird und fit bleibt, einen Kaderplatz bei der WM sicher hat. Denn wenn er fit bleibt, dann zeigt er, das deutete er jetzt schon an, Leistung. Genau darauf kommt es im Endeffekt nun einmal an.

THEMENFC ArsenalKai Havertz
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