Manchester City | Nach FA-Cup-Aus: Guardiola verteidigt Rotation

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News | Manchester City unterlag am gestrigen Abend im FA-Cup-Halbfinale dem FC Chelsea. In den Fokus der Kritiker geriet der stark rotierende Trainer Pep Guardiola.

Man-City-Coach Guardiola steht nach Ausscheiden im FA-Cup zur Rotation

Manchester City musste die Jagd auf Quadruple vorzeitig beenden. Denn die Skyblues verloren das FA-Cup-Halbfinale gegen den FC Chelsea mit 0:1. Beobachter hinterfragten im Anschluss das Vorgehen von Pep Guardiola (50), der seine Mannschaft im Vergleich zum Champions-League-Auftritt bei Borussia Dortmund (2:1) auf gleich acht Positionen veränderte. Leistungsträger wie Ilkay Gündogan (30), Phil Foden (20) oder Riyad Mahrez (30) mussten zunächst oder gar über die gesamte Spielzeit auf der Bank Platz nehmen. Dazu äußerte sich der Trainer auf der Pressekonferenz (via Guardian).

Seine Erklärung fiel deutlich aus: „Was soll ich sagen? Wenn man zweieinhalb Tage Zeit hat, um sich zu erholen, und man auswärts spielt und drei Stunden mit dem Zug fahren muss. Aber sagen Sie nicht, wir würden nicht aufpassen. Eine Mannschaft, die in der Endphase dieses Wettbewerbs ankommt, kann das nicht sagen. Dieses Team hat vier Carabao-Cups gewonnen, also sagen Sie einfach, wir haben das Spiel verloren. Aber das ist ein schlechtes Argument. Man würde nicht ins Halbfinale des FA Cups und des Carabao-Cups kommen, wenn wir nicht aufpassen würden.“ Guardiola lobte zudem die Einstellung seiner Mannschaft: „Diese Jungs haben in 10 Monaten in jedem Spiel gekämpft, wie ich es noch nie gesehen habe. Der FA-Cup, den City unter seiner Leitung 2019 gewann, habe einen großen Stellenwert.

Die Niederlage stellte nicht den einzigen Rückschlag am Samstagabend in Wembley dar. Kevin de Bruyne (29) schied verletzungsbedingt kurz nach dem Seitenwechsel aus. „Es sieht nicht gut aus. Er hat Schmerzen. Morgen werden wir sehen. Er wird einen Test mit den Ärzten haben“, berichtete Guardiola. Der Belgier fällt wahrscheinlich sowohl am Mittwoch bei Aston Villa als auch im vor Publikum steigenden Carabao-Cup-Endspiel gegen Tottenham aus.

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(Photo: Imago/Moritz Müller)

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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