Enzo Maresca wurde an Neujahr beim FC Chelsea entlassen. Es gab zu viele Missstimmung im internen Bereich. Das Tischtuch zwischen den Eigentümern und dem Trainer war zerschnitten. Und beide Parteien haben sich darauf verständigt, dass es besser ist, sich zu trennen.
Doch wie geht es nun weiter? The Athletic hat darauf eine Antwort. Denn: Liam Rosenior ist der aussichtsreichste Kandidat für die Nachfolge von Enzo Maresca als Cheftrainer von Chelsea. Der 41-jährige ehemalige Spieler von Hull City, Reading und Brighton & Hove Albion führt derzeit die Liste der Kandidaten an. Ohnehin gibt es nur eine Shortlist mit wenigen Namen.
Rosenior ist den Verantwortlichen bei Chelsea gut bekannt, da er eng mit ihnen zusammengearbeitet und während seiner Zeit beim in der Ligue 1 spielenden RC Straßburg beeindruckt hat. Und die Drähte zwischen den Blues und Straßburg sind bekanntermaßen kurz.
Rosenior soll langfristig bei Chelsea bleiben
Rosenior führte Straßburg in seiner ersten kompletten Saison als Trainer zur Qualifikation für die UEFA Conference League, und derzeit liegt der Verein auf dem siebten Platz der Ligue 1. Ihn sieht man nicht als eine kurzfristige Lösung, denn als einen Trainer, der langfristig den Job an der Stamford Bridge übernimmt. Chelsea will keinen großen Namen verpflichten, sondern die bestmögliche Lösung nach London lotsen.

Vor seiner Station bei Straßburg hatte er vorübergehend das Cheftraineramt bei Derby County und Hull inne. Rosenior kam im Juni 2024 zu Straßburg und steht dort noch bis 2028 unter Vertrag. Chelsea steht weiterhin fest hinter dem Ansatz, der unter dem Konsortium Clearlake Capital-Todd Boehly nach dessen Übernahme von Stamford Bridge im Jahr 2022 eingeführt wurde. Von jedem Cheftrainer wird erwartet, dass er sich in eine Struktur einfügt, nicht selbst diktiert, was passieren wird.

