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90PLUS » Trainerbeben offiziell: ManUnited schmeißt Amorim raus!
Premier League

Trainerbeben offiziell: ManUnited schmeißt Amorim raus!

Philipp Overhoff
05.01.26, 11:29
Philipp Overhoff
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Ruben Amorim ist nicht länger Trainer von Manchester United. Die Red Devils haben den Coach bereits über ihre Entscheidung informiert.

Was zunächst die hervorragend informierte Quelle The Athletic berichtete, machte der Klub wenig später offiziell. Nach nur 14 Monaten im Amt wird der Portugiese also mit sofortiger Wirkung freigestellt! Diese Maßnahme gebe „dem Team die beste Chance auf eine möglichst hohe Platzierung in der Premier League“, erklärte United in einer kurzen Pressemitteilung.

Zunächst soll Amorim von Darren Fletcher, dem technischen Direktor des Klubs, ersetzt werden. Der ehemalige schottische Nationalspieler wird am Mittwoch gegen den FC Burnley auf der Trainerbank sitzen.

Damit reagieren die Red Devils auf die zunehmenden Unruhen, die es in den vergangenen Tagen rund um den 40-Jährigen gegeben hatte. Schon vor dem enttäuschenden 1:1 gegen Leeds United am Sonntag sorgte Amorim mehrfach durch ein stark gereiztes öffentliches Auftreten für Irritationen.

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Hat sich Amorim selbst um den Job gebracht?

Nach der Partie legte der Übungsleiter nach. Amorim verlor negative Worte über die Vereinsführung und beklagte sich offen über fehlendes Vertrauen. „Ich bin hierhergekommen, um Manager von Manchester United zu sein, nicht nur Trainer. Das ist klar. Ich weiß, ich heiße nicht (Thomas) Tuchel, (Antonio) Conte oder (José) Mourinho, aber ich bin der Manager von Manchester United, und das wird auch so bleiben. Für 18 Monate oder bis der Vorstand eine Veränderung beschließt“, stellte er in aller Deutlichkeit klar.

Diese harschen Worte könnten Amorim nun seinen Job gekostet haben. Denn obwohl United gegen Leeds und die Wolverhampton Wanderers (1:1) zuletzt zwei enttäuschende Leistungen zeigte, befindet man sich sportlich eigentlich im Soll. Nur selten spielt der einstige Serienmeister begeisternden Fußball, doch mit 31 Punkten aus 20 Spielen steht er nach einer völlig verkorksten Vorsaison auf einem respektablen sechsten Tabellenplatz.

So wirklich funkte es zwischen Klub und Trainer aber nie. Und so ist die Zusammenarbeit zwischen Manchester United und dem einst als Hoffnungsträger verpflichteten Amorim zu einem vorzeitigen Ende gekommen.

THEMENManchester UnitedPremier LeagueRuben Amorim
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