Nottingham Forest spielte am Samstagabend in der englischen Premier League gegen den FC Arsenal. Beide Mannschaften wollten ein gutes Spiel zeigen und sich dann auch dafür belohnen. Arsenal hatte natürlich eine gute Chance, denn ManCity verlor am Nachmittag gegen Manchester United.
Arsenal hatte also die Möglichkeit, die Skyblues auf neun Punkte zu distanzieren. Aber in Nottingham kann es mitunter schon einmal ein unangenehmes Spiel werden. Das wussten auch die Gunners.
Arsenal tut sich schwer
Von Beginn an zeigte sich, wie der Plan von Nottingham genau aussah. Man spielte defensiv, stand kompakt und ließ Arsenal nicht viele Räume. Die Gunners hatten mehr Ballbesitz, aber nicht viele Möglichkeiten zu Beginn. Auch weil das Spiel durch die Mitte zu fahrig war. Gabriel Martinelli war der Spieler, der bei den Gunners immer wieder anlief und versuchte, offensive Akzente zu setzen. Nach Eckbällen war es wie gewohnt bei Arsenal gefährlich, die Bälle flogen immer nahe an den Torhüter, was Nottingham Sorgen bereitete.
Die größte Chance innerhalb der ersten 30 Minuten hatte Gabriel Martinelli, dessen Abschluss aus recht freier Position aber neben das Tor ging. Auch Martin Zubimendi hatte einen Schuss in petto, der knapp am Tor vorbeiging. Nottingham stellte sich als Gegner heraus, der es Arsenal nicht wirklich leicht machte. Insbesondere das Tempo von Callum Hudson-Odoi war ein Faktor. Aber mehr als Halbchancen kamen nicht dabei herum. Das war bei Arsenal aber auch in den Minuten vor dem Seitenwechsel wieder vermehrt der Fall, weswegen beide mit dem 0:0 in die Kabine gingen.

Arsenal patzt bei Nottingham
Arsenal hatte auch in den ersten Momenten der zweiten Halbzeit große Probleme. Das Spiel war zu langsam, Nottingham foulte zwischendurch clever, um den Spielrhythmus zu brechen. Deswegen dauerte es auch lange, bis es gute Chancen gab. Die größte Möglichkeit in Halbzeit zwei bis zu diesem Zeitpunkt hatte der eingewechselte Bukayo Saka nach 64 Minuten, doch Mats Sels kratzte seinen Kopfball herausragend aus dem Eck. Sels war jetzt im Mittelpunkt, nach einem Merino-Kopfball war er wieder zur Stelle, diesmal holte er den Ball wieder in höchster Not raus.
Der Druck von Arsenal wurde jetzt größer. Die Gunners erarbeiteten sich mehr und mehr Vorteile und schafften es, Nottingham zu Ballverlusten zu zwingen. Nach 81 Minuten wollten die Gunners einen Handelfmeter, doch der Pfiff des Schiedsrichters blieb stumm. Das war durchaus ein wenig überraschend, denn die Hand von Ola Aina war klar am Ball. Nicht nur das sorgte für Frustration, sondern auch die Tatsache, dass Arsenal immer wieder der Spielfluss genommen wurde. Am Ende blieb es beim 0:0. Arsenal nutzte den Patzer von ManCity also nur bedingt.

