Offiziell: Bruce verlässt Newcastle – Folgt Fonseca?

20. Oktober 2021 | News | BY Yannick Lassmann

News | Seit dem Besitzerwechsel war das Ende der Ära Steve Bruce bei Newcastle United eine Frage der Zeit. Am Mittwochmittag gab der Verein die Trennung bekannt. Vorerst setzt er auf Interimstrainer Graeme Jones.

Newcastle: Bruce geht – Jones übernimmt übergangsweise

Dass Steve Bruce (60) keine Rolle in den Plänen der neuen saudi-arabischen Eigentümer von Newcastle United spielt, war hinlänglich bekannt. Am Mittwoch veröffentliche der Klub auf seiner Internetseite eine Mitteilung, die die Trennung „im gegenseitigen Einvernehmen“ bestätigte.

Der seit Juli 2019 amtierende Trainer kam selbst zu Wort: „Ich bin allen, die mit Newcastle United verbunden sind, dankbar für die Möglichkeit, diesen einzigartigen Fußballverein zu leiten. Dies ist ein Verein mit unglaublicher Unterstützung, und ich hoffe, dass die neuen Eigentümer ihn dorthin bringen können, wo wir alle ihn haben wollen. Ich wünsche allen viel Glück für den Rest der Saison und darüber hinaus.“

 

 

Weiter fügte Bruce hinzu: „Ich möchte mich bei meinem Trainerteam, den Spielern und vor allem bei den Betreuern für ihre harte Arbeit bedanken. Es gab Höhen und Tiefen, aber sie haben auch in schwierigen Momenten alles gegeben und sollten stolz auf ihre Leistungen sein.“ Der erfahrene Übungsleiter fuhr mit einem durchschnittlichen Kader in den vorherigen Jahren jeweils den souveränen Klassenerhalt ein. In der laufenden Spielzeit sprangen jedoch nur vier Punkte in acht Spielen heraus.

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Auf Bruce folgt „übergangsweise“ Graeme Jones (51). In seiner Arbeit wird er von Steve Agnew (55), Stephen Clemence (43) und Ben Dawson unterstützt. Sein Debüt absolviert das Trainerteam am Samstag bei Crystal Palace.

Die Vereinsführung begibt sich derweil auf die Suche nach einem neuen Chefcoach. Sein Name werde zu gegebener Zeit bekanntgegeben. Auf genauere Angaben verzichteten die Magpies. Laut Sky Sports wird Paulo Fonseca (48), der bis Sommer die Geschicke der AS Roma lenkte und einen offensiven Spielstil vertritt, als Favorit auf den Posten gehandelt.

(Photo by Stu Forster/Getty Images)

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.


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