Premier League | Contes Plan lässt Liverpools Druck ins Leere laufen – Die Einzelkritik zum Spitzenspiel gegen Tottenham

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Spotlight | Am Samstagabend des 36. Premier-League-Spieltags holte Tottenham ein 1:1 in Anfield. Die Akteure in der Einzelkritik.

Liverpool zu unpräzise, Tottenham konsequent: Remis in Anfield

Liverpool brauchte einen Sieg, um an Manchester City dran zu bleiben, weshalb sie von Beginn an Druck machten. Wirkliche Großchancen sprangen dabei allerdings nur selten heraus. Tottenham überzeugte derweil durch geschicktes Verteidigen und präzise gesetzte Nadelstiche in der Offensive. Gut zehn Minuten nach der Pause vollendete Heung-min Son einen solchen zum 0:1, was nochmal zusätzlich Spannung in die Partie brachte.

 



 

Eine Viertelstunde vor Schluss gelang Luis Díaz der Ausgleich. Mehr ging für die Mannschaft von Jürgen Klopp, die sich an diesem Samstagabend zu unpräzise und unkreativ präsentierte, nicht. Somit muss Liverpool einen Rückschlag im Titelrennen hinnehmen. Am heutigen Sonntagnachmittag, um 17:30 Uhr empfängt Manchester City Newcastle United und könnte von einem auf drei Punkte davonziehen. Tottenham hingegen sammelt einen wichtigen Zähler im Kampf um die Champions League

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Liverpool FC: Thiago und Luis Díaz stechen heraus

Alisson: Bereinigte eine Doppelchance in der Anfangsphase (7.), ansonsten erlebte der Brasilianer einen recht ruhigen Abend. Gute Abschläge, beim Gegentor machtlos. Note: 2,5

Trent Alexander-Arnold: Wichtige Tacklings, starke Eckbälle und eine gute offensive Präsenz. Allerdings fehlte in vielen seiner Aktionen die nötige Präzision. Beim Gegentor ließ er außerdem Kane gewähren (57.). Note: 4,0

Ibrahima Konaté: Hinten kaum gefordert, wenn doch, war der Franzose da. Am Gegentor hatte allerdings auch er seine Aktien. Zudem in der Spieleröffnung nicht präsent genug, hätte sich mehr trauen können. Note: 3,5

Virgil van Dijk: Die gewohnt sichere Bank in der Defensive, spätestens bei ihm war Endstation für den Gegner. Zudem auch in der gegnerischen Box präsent, traf nach einem Eckball den Querbalken (29.). Note: 2,5

Andrew Robertson (bis 46.): Starke Anfangsphase, in der er hinten und vorne präsent war. Auch in höheren Zonen mit wichtigen Ballgewinnen. Allerdings ließ der Schotte seine linke Bahn zu oft sträflich frei – gegen eine Konter-Mannschaft wie die Spurs unter Umständen tödlich. Zudem war er beim Gegentor nicht nah genug an Sessegnon, der ungestört auf Son querlegen konnte. Note: 3,5

Jordan Henderson (bis 64.): In der Anfangsphase wichtig gegen Kane zur Stelle (12.). Ansonsten fiel der Captain an diesem Abend besonders durch seine offensiven Laufwege auf. Immer wieder suchte er die Wege hinter die Kette des Gegners, von wo aus er versuchte, den Ball in den Rückraum zu spielen. Notiz: Kombinationen auf engem Raum sind nach wie vor nicht seine Stärke. Note: 2,5

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Photo by Laurence Griffiths/Getty Images

Fabinho (bis 88.): War heute insbesondere mit der Arbeit gegen den Ball beschäftigt. Gewann wichtige Bälle, ging teilweise aber auch zu ungestüm in die Zweikämpfe, von denen zwei gelbreif waren. Zudem ließ er beim Gegentor Schütze Son aus den Augen. Note: 3,5

Thiago: Ballverteiler, Initiator, Künstler: Der Spanier stellte heute wieder die volle Palette seines Stärkenpfofils zur Show. Insbesondere seine Chipbälle hinter die Kette des Gegners waren eine Augenweide. Obendrauf war er sich auch für die Drecksarbeit nicht zu schade, gewann immer wieder Bälle in der gegnerischen Hälfte. Kleines Manko: Gegen Ende der Partie ging auch in seinen Aktionen die Präzision etwas flöten. Note: 2,0

Mohamed Salah: Eine gute Möglichkeit (73.), ansonsten hatte der Ägypter einen schweren Stand an diesem Abend. War bei den gegnerischen Verteidigern gut aufgehoben, konnte nicht die gewohnte Gefahr ausstrahlen. Obendrein traf er im Passspiel viele falsche Entscheidungen. Einer seiner schwächeren Auftritte. Note: 4,5

Sadio Mané: Ähnlich, wie sein kongenialer Partner Salah, hatte auch Mané seine Schwierigkeiten. Der Senegalese hatte gute Bewacher, war außerdem nicht so richtig ins Kombinationsspiel seiner Mannschaft eingebunden. War er am Ball, fehlte die letzte Präzision. Dafür im Gegenpressing stark. Note: 3,5

Luis Díaz: Der mit Abstand gefährlichste „Red“ an diesem Abend. Suchte oft den Weg nach innen, um von dort abzuschließen, war für den Gegner schwer zu greifen. Sein Ausgleich (74.) rettete Liverpool einen Punkt. Obendrein war sich der Kolumbianer auch für Defensivarbeit nicht zu schade, war insbesondere im Gegenpressing sehr präsent. Note: 2,0

Einwechslungen von Liverpool

Konstantinos Tsimikas (ab. 64. für Robertson): Seinen Einsatz kann man ihm nicht absprechen, so recht viel wollte allerdings nicht gelingen. Dafür fehlte insbesondere bei seinen Flanken(versuchen) die nötige Präzision. Holte sich zudem umgehend nach seiner Einwechslung eine durchaus vermeidbare gelbe Karte ab (69.). Note: 4,5

Diogo Jota (ab 64. für Henderson): Er sollte Schwung ins Offensivspiel bringen, fand allerdings so überhaupt nicht statt. Hatte einen schweren Stand, war kaum ins Kombinationsspiel eingebunden. Verlor zudem sämtliche Offensivzweikämpfe. Note: 4,5

Naby Keïta (ab 88. für Fabinho): keine Bewertung

Jürgen Klopp: So richtig viel kann man ihm nicht vorwerfen – zumindest nicht für die erste Halbzeit. Das Gegenpressing griff hervorragend, der Gegner wurde phasenweise fast erdrückt. Allerdings lassen seine Wechsel durchaus Fragen übrig. Tsimikas für Robertson, wo man doch offensive Power brauchte? Zumindest ein stilles Fragezeichen darf dahintergesetzt werden. Mit Jota einen zusätzlichen Angreifer zu bringen, war im Grunde keine schlechte Idee und ist auch ein probates Mittel Klopps. Dass der Portugiese nicht zündete, war an diesem Abend wohl weniger die Schuld des Trainers. Liverpool schaffte es im eigenen Ballbesitz zu selten, gefährlich hinter die letzte Kette des Gegners zu kommen. Ansonsten lieferte die Mannschaft ein gutes Spiel ab, war insbesondere im Gegenpressing sehr präsent. Schwierig, da Klopp einen großen Vorwurf zu machen. Note: 3,5

Michael Bojkov

Tottenham Hotspur: Dier und Kane lassen Contes Plan aufgehen

Hugo Lloris: Auf der Linie sicher. Rettete herausragend vor Mohamed Salah in Minute 28. Ansonsten war er zumeist damit beschäftigt, unpräzise Liverpooler Angriffe abzufangen. Im Aufbauspiel leistete er sich dafür die ein- oder andere Unsauberkeit. Note: 3,0.

Cristian Romero: Wo hört gesunde Härte auf und wo fängt Überhärte an? Romero bewegte sich die gesamte Partie hinweg genau auf der Grenze. Zudem mit einigen dicken Aussetzern im Aufbauspiel, die Liverpool an einem besseren Tag konsequenter ausnutzt. Note: 4,5.

Eric Dier: Tottenhams Fels in der Brandung. Köpfte während Liverpools Druckphasen jede Bierkiste aus dem Strafraum. Zur ganzen Geschichte gehört allerdings, dass das größentechnisch zumeist ein absolutes Mismatch war. Warum ihn Jürgen Klopp beispielsweise mit Divock Origi nicht versucht hat, ihn mehr herauszufordern, weiß nur er selbst. Note: 2,0.

Ben Davies: Mohamed Salah hatte an diesem Abend genau 0 Torschüsse aufs Tor. Das ist zu großen Teilen auch Davies‘ Verdienst. Der Waliser schmiss sich immer wieder in gegnerische Abschlüsse, arbeitete enorm viel für die Mannschaft und agierte auch nach seiner gelben Karte sehr geschickt. Bisweilen tauchte er auch vorne auf. In Minute 87 beförderte er einen Abschluss aus spitzem Winkel über das Tor. Note: 2,0.

Emerson Royal: Sehr gut in Tottenhams Kombinationsspiel eingebunden und auch sehr aktiv über seine rechte Seite. Leitete vor dem 0:1 Lloris‘ Abschlag zu Harry Kane weiter und so den Treffer maßgeblich mit ein. Ordentliches Spiel, wenngleich seine Flanken noch einen Tick präziser hätten kommen können. Note: 2,5.

Rodrigo Bentancur: Verzeichnete in Minute 7 aus der Distanz die erste Chance der Partie und scheiterte an Alisson. Ansonsten als eher unauffälliger Arbeiter im defensiven Mittelfeld unterwegs. Fälschte allerdings den Abschluss von Luis Díaz unhaltbar zum 1:1 ab. Note: 3,0.

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Photo by PAUL ELLIS/AFP via Getty Images

Pierre-Emile Højbjerg: Der wesentlich offensivere Part in Tottenhams Mittelfeld. Machte immer wieder die Laufwege nach vorne. Zwei Minuten vor der Pause donnerte er die Kugel aus gut 25 Metern an den linken Pfosten. In der 94. Minute hätte er zwingend selbst den Abschluss per Kopf suchen müssen, anstatt nochmal für Harry Kane aufzulegen. Zulasten seiner Defensivtätigkeiten ging sein Drang nach vorne im Übrigen nicht. Note: 2,0.

Ryan Sessegnon (bis 78′): Vorlagengeber des 0:1, prüfte allerdings auf der anderen Seite Lloris mit einem extrem ekligen Kopfball, den er gerade noch vor Mohamed Salah zu entschärfen wusste. Ebenfalls sehr aktiv über die linke Seite, wenngleich nicht ganz so ins Spiel eingebunden, wie auf der anderen Seite Emerson Royal. Machte nach 78 Minuten Platz für Davinson Sánchez. Note: 3,0.

Dejan Kulusevski (bis 85′): Durfte nach seinem starken Auftritt gegen Leicester (3:1) mit zwei Vorlagen anstelle von Lucas Moura beginnen, fiel im Vergleich zu Harry Kane und Heung-min Son ab. Andy Robertson und Luis Díaz hatten den Schweden sehr gut im Griff. Nach 85 Minuten war sein Arbeitstag beendet. Harry Winks kam für ihn. Note: 4,0.

Harry Kane: Nominell Tottenhams Sturmspitze, ließ sich aber immer wieder extrem tief fallen, in den Achter-, beziehungsweise Sechserraum, sodass er für Son und Kulusevski, respektive Bentancur und Højbjerg als nachrückende Mittelfeldspieler inszenieren konnte. Tat das teilweise herausragend. Leitete die frühe Gelegenheit Bentancurs ein, war im Aufbau zu Højbjergs Pfostenschuss beteiligt und…ach ja, auch am einzigen Treffer seiner Mannschaft, als er von der Strafraumkante mit Übersicht Sessegnon bediente, anstatt selbst den Abschluss zu suchen. Gegner, Stadion und Spielanlage waren generell für Offensive undankbar. Aus seinen Möglichkeiten hat Kane aber fast noch das Optimum herausgeholt. Note: 2,0.

Heung-min Son (bis 90’+1): Das zweite Spiel in Folge, in dem Son an jedem Treffer seiner Mannschaft direkt beteiligt ist. Erzielte in Anfield seinen 20. Saisontreffer und harmonierte einmal mehr gut mit Harry Kane. Hatte im Vergleich zu ihm die noch undankbarere Aufgabe vorne mit seinem Tempo auf Konter zu lauern, weshalb er nur selten wirklich ins Kombinationsspiel eingebunden werden konnte. Ansonsten arbeitete auch er defensiv sehr gut mit, wenn gebraucht. Note: 2,5.

Einwechslungen von Tottenham

Davinson Sánchez (ab 78′): Ersetzte Ryan Sessegnon. Mit seiner Einwechslung setzte Antonio Conte das erste Zeichen, in welche Richtung die weitere Reise in dieser Partie gehen sollte. War in der 90. Minute gegen Salah zur Stelle und fälschte einen Abschluss zur Ecke ab, der ansonsten gut und gerne auch im linken Winkel hätte landen können. Die Tatsache, dass er sich nichts zu Schulden kommen ließ, ist für die Kürze der Spielzeit ein mehr als brauchbarer Arbeitsnachweis. Note: 3,0.

Harry Winks (ab 85′): Kam für Dejan Kulusevski und half mit, das Zentrum zu stärken und Liverpools Angriff aus dem Spiel zu nehmen. Zu wirklichen Szenen kam er allerdings nicht mehr. Sechs Ballkontakte konnte er verzeichnen und brachte beide Pässe, die er spielte, an den Mann. Trotzdem fällt es schwer, hier eine seriöse Bewertungsgrundlage zu finden. Note: ohne Bewertung

Steven Bergwijn (ab 90’+1): Der einzige Tottenham-Wechsel an diesem Abend, der nicht von defensiver Natur war. Durfte in den Schlussminuten für Heung-min Son ran und kam auf drei Ballkontakte sowie eine Passquote von 100 Prozent – bei einem einzigen Zuspiel. Beim 3:2 in Leicester drehte er die Partie nach seiner Einwechslung mit zwei Treffern in der 95. und 97. Minute. Diesmal qua Umständen ebenfalls ohne Bewertung.

Antonio Conte: Kam mit einem sehr klaren Plan, den seine Mannschaft über weite Teile der Partie gut umsetzte. Sie erlaubten Liverpool kaum Zuspiele hinter die letzte Abwehrreihe und gestalteten das gegnerische Angriffsspiel bisweilen flach und ideenlos. Einzig in den zehn Minuten vor der Pause hatte man das Gefühl, dass Tottenham wirklich ins Schwimmen kommt. Die Tatsache, dass zwei der drei Spieler mit dem höchsten xG an diesem Abend Bentancur (0,17) und Son (0,60) waren und für Liverpool Virgil van Dijk den höchsten Wert verzeichnen konnte (0,31), spricht für die erfolgreiche Umsetzung von Contes Philosophie, auch offensiv im Konter. Die Wechsel waren komplett nachvollziehbar und folgten einem klaren Muster: den Punkt ins Ziel bringen. Für Conte und Tottenham war es zwar kein perfekter, aber dennoch sehr erfolgreicher Arbeitstag. Es wird – vielleicht sogar schon im North London Derby am Donnerstagabend – zu sehen sein, wieviel dieser Zähler im Kampf um die Champions League wert ist. Note: 2,0.

Michael Oliver: Bisweilen mit unklarer Linie in der Zweikampfbewertung. Verwehrte Liverpool in der ersten Hälfte zwei Standards, ließ zudem Cristian Romero nach dessen Foulspiel an Jordan Henderson ohne gelbe Karte davonkommen. Immerhin verlor er trotz dieser Fehler das Spiel nicht aus der Hand. Ein optimaler Einsatz war es für Oliver allerdings auch nicht. Note: 3,5.

Spielnote: Eine Partie, die eher weniger von ihrer individuellen Qualität, sondern vielmehr von der tabellarischen Ausgangslage beider Teams lebte. Dass sich Tottenham über weite Strecken des Spiels zurückzog und Liverpool dagegen kaum Mittel fand, sich dazu in vielen Situationen selbst zu unpräzise präsentierte, machte die Partie nur bedingt attraktiver. Am Ende steht eine verdiente Punkteteilung. Note: 3,5.

Photo by PAUL ELLIS/AFP via Getty Images

Victor Catalina

 

Victor Catalina

Mit Hitzfelds Bayern aufgewachsen, in Dortmund studiert und Sheffield das eigene Handwerk perfektioniert. Für 90PLUS immer bestens über die Vergangenheit und Gegenwart des europäischen Fußballs sowie seine Statistiken informiert.

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