Premier League und Championship: Fast 10 % der Spieler erlebten Schikanen

10. Oktober 2022 | News | BY Julius Eid

News | In einer Umfrage der PFA wurden Spieler der Premier League und Championship zur mentalen Gesundheit befragt. Die Ergebnisse sind teils alarmierend.

Mentale Gesundheit in der Premier League ein wichtiges Thema

Sowohl im Fußball, als auch in der gesamten Gesellschaft bekommt das Thema der mentalen Gesundheit immer mehr und berechtige Aufmerksamkeit. Dass dieser Bereich lange sträflich vernachlässigt wurde, belegt nun auch eine Befragung der englischen Spielergewerkschaft PFA. Diese befragte Spieler aus der ersten und zweiten englischen Liga und liefert teils erschreckende Ergebnisse. (via Telegraph) So gaben fast 10 % der Teilnehmer an, während ihrer professionellen Karriere schon einmal Schikanen erlebt zu haben. „Es kann Mann-zu-Mann-Schikane sein, zum Beispiel von Teammitgliedern in der Kabine oder auf dem Trainingsplatz. Es kann Schikane durch Klub-Personal oder das Management sein.“, erklärt Dr. Michael Bennett von der PFA.

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Gerade in Transferfenstern kommt es immer wieder zu Schikanen, Spieler werden immer wieder vom Verein isoliert wenn sie zu einem Wechsel gezwungen werden sollen. Fast 5 % der befragten Spieler gaben zudem an, dass sie in den drei Monaten vor der Befragung Suizidgedanken hatten. Eine alarmierende und beunruhigende Zahl, die nicht nur Beobachter der Premier League beunruhigen sollte. „Das sind heftige Ergebnisse, die unterstreichen wie ernst diese Themen im Fußball sind.“, stellt Dr. Michael Bennet fest.

Haben Sie Suizidgedanken oder haben Sie diese bei einem Bekannten festgestellt? Hilfe bietet die Telefonseelsorge: Anonyme Beratung erhalten Sie rund um die Uhr unter den kostenlosen Nummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222. Online: https://www.telefonseelsorge.de/(Chatberatung und Mailberatung)

Photo by Catherine Ivill/Getty Images

Julius Eid

Seit 2018 bei 90PLUS, seit Riquelme Fußballfan. Gerade die emotionale Seite des Sports und Fan-Themen sind Julius‘ Steckenpferd. Alleine deshalb gilt: Klopp vor Guardiola.


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