Chelsea | Um Fans zu besänftigen: Familie Ricketts schließt Teilnahme an Super League aus

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News | Die Ricketts sind einer von noch vier verbleibenden Kandidaten für die Übernahme des FC Chelsea. Bei den Fans sind sie jedoch in Ungnade gefallen. Nun versucht die amerikanische Familie, die Anhänger der „Blues“ mit einem Acht-Punkte-Plan zu überzeugen. Unter anderem versprechen sie, nicht an einer etwaigen Super League teilzunehmen.

Chelsea: Ricketts präsentieren Acht-Punkte-Plan

Nach Protesten rund um das Heimspiel gegen Brentford und einer ablehnenden Erklärung seitens des Chelsea Supporters‘ Trust (CST) versucht die Familie Ricketts nun, die Fans zu besänftigen. Mit einem Acht-Punkte-Plan sollen die Anhänger des FC Chelsea überzeugt werden. Das berichtet der Guardian.

Der wohl wichtigste Punkt: Die potenziellen Käufer schließen aus, künftig an einer europäischen Super League teilzunehmen, sollte diese erneut zur Debatte stehen. Zudem versprach das Geschwisterpaar Tom und Laura Ricketts, das den Zuschlag erhalten hat, die Heimat der „Blues“ an der Stamford Bridge, die Vereinsfarben und das Vereinswappen zu schützen sowie die Position der Männer- und Frauenmannschaften in der Weltspitze zu sichern.



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In einer Erklärung hieß es: „Wir werden niemals an einer europäischen Super League teilnehmen und immer die Integrität und das Erbe des Chelsea F.C. schützen. Wir werden auf allen Ebenen des Vereins die notwendigen Ressourcen bereitstellen, um weiterhin Trophäen zu gewinnen, einschließlich Investitionen in die erste Mannschaft, erfahrene Fußballführung und die Akademie.“

Darüberhinaus wollen die potenziellen Käufer eine Sanierung der Stamford Bridge prüfen, die im Klub schon seit längerem gewünscht wird. Auch die Anzahl der Frauenfußballspiele an der „Bridge“ soll erhöht werden, damit die Frauenmannschaft an Popularität gewinnt.

Die Ricketts erwähnten auch, dass sie sich gegen jegliche Form der Diskrimierung stellen. „Wir werden Vielfalt und Integration in den Mittelpunkt des Vereins stellen und gegen jede Form von Diskriminierung und Ungleichheit kämpfen“, heißt es in dem Statement. Dieser Part ist unabhängig der eigentlichen Aussage insofern wichtig, als dass Joe Ricketts, der Familienpatriarch, 2019 islamfeindliche Aussagen tätigte. Hierfür hat sie die Familie abermals entschuldigt, die Aussagen als „abscheulich“ bezeichnet.

Die Ricketts hatten sich mit den milliardenschweren US-Investoren Ken Griffin und Dan Gilbert zusammengetan, um ein Kaufangebot für Chelsea zu unterbreiten, das vollständig durch Barmittel finanziert werden soll.

Photo by Getty Images

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