Wird Cherki Fulhams Last-Minute-Transfer? Lyon fordert hohe Ablöse für Eigengewächs

1. Februar 2024 | Premier League | BY Antonio Riether

Olympique Lyons Eigengewächs Rayan Cherki könnte im Winter den nächsten Karriereschritt machen. Wechselt der 20-Jährige am Deadline-Day nach England?

Fulham in Gesprächen mit Olympique-Lyon-Eigengewächs Cherki

Am Deadline-Day des Transferfensters sucht der FC Fulham händeringend nach einem neuen Offensivspieler. Bei Borussia Dortmunds Sébastien Haller blitzten die Londoner kürzlich ab, nun will der Premier-League-Zwölfte offenbar einen Akteur aus der Ligue 1 verpflichten. Nach Informationen von Daily Mail und dem Guardian-Journalisten Ed Aarons sollen die „Cottagers“ Gespräche mit Rayan Cherki von Olympique Lyon aufgenommen haben.



Am Mittwochabend berichtete Daily Mail von der Kontaktaufnahme seitens Fulham, das den jungen aber erfahrenen Cherki gerne noch im Winter holen würde. Der 20-Jährige, der seit 14 Jahren bei Lyon spielt und mit 16 Jahren sein Erstligadebüt feierte, absolvierte in seiner Karriere bereits 123 Pflichtspiele für den Traditionsklub und steuerte dabei 15 Treffer und 19 Vorlagen bei. Außerdem ist er Teil der französischen U21-Nationalmannschaft, in 20 Spielen für das Auswahlteam gelangen dem offensiven Mittelfeldspieler elf Tore.

Ed Aarons vom Guardian bestätigte am Donnerstag die Bemühungen von Fulham, Cherki noch am Deadline-Day zu verpflichten. Doch für einen sofortigen Transfer müsste der Klub tiefer in die Tasche greifen, denn offenbar fordert OL für sein Eigengewächs 35 Millionen Pfund, also etwas mehr als 40 Millionen Euro. Cherkis Vertrag ist noch bis Sommer 2025 gültig. Bericht der Dem Daily Mail zufolge diskutieren die Klubs ein Angebot in Höhe von 30 Millionen Pfund, eine Einigung wäre angesichts der geringen Differenz zur gewünschten Summe also wahrscheinlich.

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Fulham könnte mit dem 20-Jährigen etwas frischen Wind in die eigene Angriffsabteilung bringen. Cherki müsste sich im Falle eines Transfers auf seiner Position gegen Andreas Pereira, Bobby De Cordova-Reid und Alex Iwobi beweisen. Angesichts der ausbaufähigen Scorerquoten der Kollegen, Pereira hat mit einem Treffer und fünf Assists noch die besten Zahlen vorzuweisen, könnte er durchaus seine Chance unter Trainer Marco Silva erhalten.

(Photo by ROMAIN PERROCHEAU/AFP via Getty Images)