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90PLUS » „Soll sich auf Fußball konzentrieren“: Kritik an Peps Politik-Äußerungen
Premier League

„Soll sich auf Fußball konzentrieren“: Kritik an Peps Politik-Äußerungen

Till Gabriel
06.02.26, 12:30
Till Gabriel
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Pep Guardiola hat sich mit seinen Aussagen zur Situation im Gazastreifen nicht nur Freunde gemacht. Kritik kommt vom jüdischen Repräsentantenrat.

Bei der Veranstaltung „Act X Palestine“ in Barcelona hatte sich der Trainer zur Situation von Kinder im Gazastreifen geäußert.“Wenn ich auf Fotos und in den Medien ein Kind sehe, das nach seiner Mutter fragt, die unter den Trümmern begraben wurde, habe ich das Gefühl, dass wir sie allein gelassen haben – verlassen und vernachlässigt“, sagte der Spanier und fügte an: „Wir müssen uns engagieren, uns beteiligen und uns für die Schwächsten einsetzen. Nicht nur für Palästina, sondern in allen humanitären Belangen. Dies ist ein Statement für Palästina, und es ist ein Statement für die Menschheit.“ (via Sport Bild)

Der jüdische Repräsentantenrat von Greater Manchester und Region forderte Guardiola daraufhin auf, sich auf seine Arbeit als Coach von ManCity zu konzentrieren. „Pep Guardiola ist Fußballtrainer. Auch wenn seine humanitären Äußerungen gut gemeint sein mögen, sollte er sich auf den Fußball konzentrieren“, schrieb der Repräsentantenrat auf X.

Amnesty begrüßt Pep-Aussagen: „Wir dürfen nicht wegsehen“

In einem Interview hatte der Starcoach seine Worte in Barcelona noch einmal unterstrichen. Auch darauf nahm das Statement Bezug: „Dies ist bereits das zweite Mal innerhalb einer Woche, dass er sich dazu entschlossen hat, seine kontroversen Ansichten zum Nahostkonflikt zu äußern. Angesichts seines völligen Versagens, seine bedeutende Plattform zu nutzen, um Solidarität zu zeigen, ist dies besonders ärgerlich.“

Pep Guardiola
Foto: Getty Images

Guardiola erhielt für seine Aussagen allerdings nicht nur Gegenwind. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International sprang dem 55-Jährigen zur Seite. „Regierungen, die weltweit Millionen Menschen töten, vertreiben und entmenschlichen, wollen uns glauben machen, dass dies normal ist. Aber Guardiola hat Recht. Wir dürfen nicht wegsehen. Und wir dürfen das nicht akzeptieren“, hieß es vonseiten der Organisation.

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