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90PLUS » Übernahme von Manchester United: Mindestens fünf Bieter erwartet
Premier League

Übernahme von Manchester United: Mindestens fünf Bieter erwartet

Yannick Lassmann
10.02.23, 18:24
Yannick Lassmann
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Wie geht es mit Manchester United weiter?
(Photo by Michael Regan/Getty Images)

News | Die Glazer-Familie genießt bei Manchester United einen alles andere als guten Ruf. Inzwischen denken die Eigentümer an einen Verkauf. Potenzielle Interessenten sind reichlich vorhanden.

Manchester United: Frist für Kaufangebote läuft bis zum 17. Februar

Unter Erik ten Hag (52) nahm Manchester United sportlich eine positive Entwicklung und darf sich wieder zu den Premier-League-Spitzenteams zählen. Abseits des Spielfelds gibt es aber weiterhin viele Themen. Zunehmend im Vordergrund steht die unbeliebte Eigentümerfamilie Glazer, die den Klub verkaufen will, was bei vielen Fans für große Freude sorgte.

Konkretes Interesse äußerte öffentlich bislang lediglich der britische Milliardär Jim Ratcliffe (70). Laut der Times sucht er allerdings nach potenziellen Geschäftspartnern, da der wohl über fünf Milliarden Pfund betragene Kaufpreis einen Großteil seines Vermögens verschlingen würde.

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Raine, die für den Verkauf zuständige Bank, wo bis zum 17. Februar noch Angebote eingehen dürfen, sei der Ansicht, dass der geforderte Preis zwischen sechs und acht Milliarden Pfund liegen müsse. Eine äußerst hohe Summe, die von nicht allzu vielen Abnehmern aufgebracht werden kann. Problemlos würde die Finanzierung bei Saudi-Arabien laufen, das ebenfalls nicht abgeneigt sei, aber in der Premier League schon bei Newcastle United tätig ist.

Eine Hürde, die ebenfalls nicht mit Geld zu tun hat, müsste auch der staatlich finanzierte – schon bei Paris St. Germain aktive – Fonds Qatar Sports Investments (QSI) beseitigen. Die UEFA lässt es nämlich zu, dass zwei Klubs mit demselben Eigentümer in europäischen Wettbewerben konkurrieren. Gespräche zwischen den kanarischen Vertretern sowie hochrangigen Kluboffiziellen hätten allerdings schon stattgefunden.

Noch nicht bekannt seien dagegen Namen von Personen oder Konsortien aus den USA, die sich intensiv mit Manchester United auseinandersetzen. Interesse sei aber vorhanden, sodass es möglich scheint, dass die ausschließlich aufs Geschäft fokussierte Glazer-Familie die Red Devils an Landsmänner übergibt.

(Photo by Michael Regan/Getty Images)

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