Morgan Rogers gehört bei Aston Villa zu den prägenden Figuren und könnte trotz eines langfristigen Vertrages im Sommer wechseln.
Seine Leistungen hinterließen reichlich Eindruck bei der Premier-League-Konkurrenz. Wie die „Times“ berichtete, haben der FC Arsenal, Manchester United und Chelsea ihr Interesse bekundet. Die beiden Londoner Klubs bemühten sich bereits im vergangenen Sommer um den offensiven Mittelfeldspieler. Aston Villa gelang es jedoch, Rogers von einem Verbleib zu überzeugen und den Vertrag zu verbesserten Bezügen bis 2031 zu verlängern.
Eine Ausstiegsklausel sei darin nicht vorhanden. Von daher würde der Premier-League-Vierte eine stattliche Summe erhalten, falls der 23-Jährige den Traditionsklub verlassen sollte. Der aktuelle Marktwert werde auf über 80 Millionen Pfund taxiert, wobei 20 Prozent des Transfergewinns an den FC Middlesbrough abgeführt werden müssten. Aston Villa hatte Rogers nämlich im Februar 2024 für einen hohen einstelligen Millionenbetrag von dort losgeeist.
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Aston Villa: Rogers-Abgang wegen wirtschaftlicher Not?
Bei Betrachtung der aktuellen Lage gibt es wenig Gründe für einen Wechsel. Die Villans befinden sich auf bestem Wege zur Champions-League-Qualifikation. Rogers – nur wenige Meilen vom Stadion entfernt aufgewachsen – entwickelte sich unter Trainer Unai Emery zum englischen Nationalspieler und wird höchstwahrscheinlich dem WM-Kader angehören. Allerdings befindet sich Aston Villa in finanziellen Schwierigkeiten, erwirtschaftete zwischen 2022 und 2024 einen Verlust von über 200 Millionen Pfund.

Dem gegenüber steht ein Gewinn von 17 Millionen Pfund aus der Vorsaison, sodass Aston Villa angesichts des wirtschaftlichen Drucks gezwungen sein könnte, den sowohl im Zentrum als auch dem Flügel einsetzbaren Rogers abzugeben. Namhafte Abnehmer stehen bereit, wobei der FC Arsenal aktuell der einzige Klub ist, der für den Rechtsfuß einen sportlichen Fortschritt darstellen würde. Zudem enden dort die Verträge der Außenspieler Leandro Trossard und Gabriel Martinelli, bei dem es eine Option für ein weiteres Jahr gibt, 2027. In Rogers könnten die Verantwortlichen eine passende Dauerlösung finden.
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