Die Saudi Pro League bereitet sich auf einen großen Transfer-Coup vor und möchte PSG-Star Ousmane Dembele im Sommer in die Wüste lotsen.
Ousmane Dembele (28) gehört wohl zu den besten Spielern der Welt. Zumindest wurde er letztes Jahr im September mit dem Ballon d’Or ausgezeichnet und zum besten Fußballer der Welt gekürt. Der Franzose setzte sich nach einer herausragenden Saison, inklusive Champions-League-Sieg und 37 Toren sowie 15 Vorlagen, gegen namhafte Konkurrenten wie Lamine Yamal oder Vitinha durch.
In der laufenden Spielzeit kann der 28-Jährige diese Top-Statistiken noch nicht erreichen. Dennoch ist der Flügelspieler immer noch eine der heißesten Aktien im europäischen Fußball. So verfolgt auch die Saudi Pro League den Plan, Dembele im Sommer nach Saudi-Arabien zu locken.
Dembele nach Saudi-Arabien? „Es wäre der größte Deal seit Cristiano Ronaldo“
Wie Sky Sport News berichtet, bereitet die Saudi Pro League ein umfangreiches Paket vor, um den amtierenden Ballon d’Or-Gewinner nach der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko zu verpflichten.
Der erste Investitionszyklus Saudi-Arabiens neigt sich in diesem Jahr dem Ende zu, da die Verträge einer Reihe aktueller internationaler Stars auslaufen. Daher arbeitet das Land nun an der nächsten Welle von Top-Stars, die in die Liga kommen sollen. Ousmane Dembele wurde dabei wohl als großes Transferziel ausgemacht.
Doch ob ein Wechsel des 28-Jährigen in die SPL wirklich realistisch ist, gilt als fraglich. Schließlich scheint Dembele mit seinen 28 Jahren noch immer große Ambitionen zu haben, möchte unter anderem in diesem Jahr mit PSG den CL-Titel verteidigen. Der Vertrag des französischen Nationalspielers in Paris gilt noch bis 2028, der Club sei jedoch bereit, Gespräche über einen neuen Vertrag aufzunehmen, wie es heißt.

Sollte es Saudi-Arabien aber gelingen, Dembele von einem Schritt in dessen Liga zu überzeugen, wäre das nach Kaveh Solhekol von Sky Sport News wohl „der größte Deal für Saudi-Arabien seit der Verpflichtung von Cristiano Ronaldo“. „Sie werden vielleicht versuchen, ihn zu verpflichten, aber ob er auf dem Höhepunkt seiner Karriere nach Saudi-Arabien gehen möchte, bleibt abzuwarten“, lautet die Einschätzung des Journalisten.

