Am heutigen Dienstagabend fand in der italienischen Serie A das Hinspiel im Halbfinale der Coppa Italia zwischen Como und Inter statt. Die Hausherren von Trainer Cesc Fabregas hatten sich einiges vorgenommen und wollten dieses Duell für sich entscheiden.
Es ging für beide um eine gute Ausgangslage für das Rückspiel. Inter hat in der Meisterschaft beste Chancen auf den Titel, bei den Nerazzurri sieht es aber momentan insgesamt doch nicht so rosig aus. Das ein oder andere Spiel zuletzt war zäh und vor allem die Tatsache, dass man gegen Bodö/Glimt aus der Champions League ausschied, sorgte für schlechte Stimmung.
Zudem hat man bei Inter aktuell mit einigen personellen Sorgen zu kämpfen. Bei Como sieht es derweil besser aus, die Mannschaft hat sich in den letzten Wochen sehr ordentlich präsentiert und ging mit Rückenwind in das Duell.
Como und Inter trennen sich Remis
Von Beginn an schenkten sich beide in dieser Partie nichts. Como konnte fußballerisch mithalten, setzte immer mal wieder Akzente, was aber fehlte, waren die klaren Chancen. Die Hausherren hatten den ein oder anderen guten Ball in die Tiefe, aber die Inter-Abwehr konnte die Gefahr immer bereinigen. Auf der Gegenseite passierte wenig. Wenn, dann ging es mal um einen Schuss aus der Distanz. Die erste richtig große Chance im Spiel hatte Nico Paz nach 35 Minuten für Como, doch eine Martinez-Parade entschärfte diesen Versuch.

Sehr viel mehr gab es aus Halbzeit eins auch gar nicht zu berichten. Inter tat sich schwer, Como hatte noch eine Chance kurz vor der Pause, das war es dann auch. Es bleib beim torlosen Remis in den ersten 45 Minuten. Direkt zu Beginn der zweiten Halbzeit hatte Inter plötzlich eine große Chance, gefolgt von einer solchen auf der Gegenseite. Wer jetzt aber glaubte, dass es plötzlich ein sehr interessantes und heißes Spiel war, der sah sich getäuscht. Denn in der Folge verflachte die Partie wieder.
Es wurde ordentlich durchgewechselt, beide Trainer wollten noch einmal für frischen Wind sorgen. Klar war zu diesem Zeitpunkt, dass Inter mit dem 0:0 gut leben konnte, weil man im Rückspiel vor eigener Kulisse alles in der eigenen Hand haben würde. Und genau so kam es auch.

