Fiorentina und Neapel trennen sich Remis: Viel Hektik, wenig Chancen

Fiorentina Neapel
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News | Am heutigen Sonntagabend traf die Fiorentina zuhause in der Serie A auf die SSC Neapel. Am Ende gab es keine Tore, die Partie endete 0:0. 

Wenige Highlights zwischen der Fiorentina und Neapel

Die Fiorentina begann in diesem Spitzenspiel sehr energisch. Neapel wurde gleich von Beginn an unter Druck gesetzt. Bis auf die ein oder andere Hereingabe, die geklärt werden konnte, war aber kein gefährlicher Abschluss in der Anfangsphase dabei. Beide Offensivreihen zeigten gute Ansätze, aber in Strafraumnähe war das Spiel deutlich zu ungenau. Die Fiorentina hatte die besseren Ansätze, kam nach 24 Minuten auch zu einer Doppelchance, die am Ende aber nicht zur Führung reichte.

Eine gute halbe Stunde war gespielt, als sich Neapel in der Offensive zeigte. Ein Kopfball von Giovanni di Lorenzo konnte aber noch zum Eckball abgeblockt werden. Ein Chancenfestival war es nicht. Ricardo Sottil versuchte sich einmal für die Fiorentina, die etwas mehr Ballbesitz hatte, aber auch sein Versuch war einigermaßen ungefährlich und kein Problem für den Torhüter. Kurz vor dem Pausenpfiff gab es noch zwei Unsicherheiten in der Defensive der Gastgeber, aber mehr als ein Osimhen-Tor aus Abseitsposition kam nicht dabei heraus.

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Auch in der 2. Halbzeit passiert wenig

In der zweiten Halbzeit waren alle plötzlich wach, als Neapel die erste große Chance hatte. Eine Flanke von der linken Seite wurde gefährlich, aber Hirving Lozano zeigte, warum er kein ausgewiesener Kopfballspezialist ist. Freistehend vergab er kläglich. Für Aufbruchstimmung sorgte diese Aktion aber nicht. Denn in der Folge neutralisierten sich beide schon wieder im Mittelfeld, die Zweikämpfe wurden intensiver und die Chancen rarer. Nach einer guten Stunde schoss Fiorentina-Neuzugang Antonin Barak nach einem gut gespielten Konter knapp rechts am Tor vorbei. Ansonsten blieb die Partie weiterhin eher frustrierend. Neapel wollte es in der Schlussphase noch einmal wissen und erhöhte ein wenig das Tempo.

Es kam aber auch in dieser Phase wenig dabei herum. Es wurde noch einmal hitzig und gab eine Rudelbildung, an der sich mehrere Spieler beteiligten. Der Schiedsrichter blieb cool und löste das Rudel sehr schnell und konsequent auf. Hätten die Spieler im Offensivspiel ähnliches Feuer gezeigt, wäre die Partie sicher auch interessanter gewesen. Am Ende blieb es völlig leistungsgerecht beim 0:0.

(Photo by ALBERTO PIZZOLI/AFP via Getty Images)

Manuel Behlert

Vom Spitzenfußball bis zum 17-jährigen Nachwuchstalent aus Dänemark: Manu interessiert sich für alle Facetten im Weltfußball. Seit 2017 im 90PLUS-Team. Lässt sich vor allem von sehenswertem Offensivfußball begeistern.

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