Jürgen Klopp äußert sich zur Super League: „Es ist hart“

Premier League

News | Liverpool-Coach Jürgen Klopp hat sich zur European Super League geäußert.

Liverpool-Trainer Klopp überrascht

Jürgen Klopp hat sich vor dem Spiel zwischen Leeds und Liverpool zum ersten Mal zu den Plänen rund um die Super League geäußert. Der Coach der Reds hat auch erst gestern davon erfahren und seine Meinung hat sich nicht geändert, wie er gegenüber Sky Sport mitteilte. Vor zwei Jahren lehnte er eine Super League ab. Schon bald könnte er selbst Teil davon sein.

„Es ist hart. Die Leute sind unzufrieden und ich verstehe es. Ich kann allerdings nicht mehr dazu sagen, da weder die Spieler noch ich am Prozess beteiligt waren“, so Klopp.

Der 53-Jährige macht klar, dass er die Champions League lieber hat: „Als Spieler war es mir nicht möglich an der Champions League teilzunehmen, aber als Trainer war es immer mein Ziel ein Team in der Königsklasse zu betreuen. Ich habe offensichtlich keine Probleme mit der Champions League. Ich mag den Wettbewerbscharakter des Fußballs. Ich finde es toll, dass West Ham die Chance besitzt, nächste Saison dort spielen zu können. Auch wenn ich das mit Liverpool verhindern will.“

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Klopp will Zusammenhalt sehen

Doch auch die eigenen Fans bekommen Kritik ab. „Was ich wirklich nicht mag: Liverpool ist mehr als nur ein paar Entscheidungen“, so Klopp, der weiter ausführt: „Die wichtigsten Teile des Sport sind die Fans und die Teams. Nichts sollte dazwischengeraten. Ich habe gehört, dass in Anfield Banner abgenommen wurden. Das verstehe ich nicht, weil die Spieler nichts falsch gemacht haben. Wir müssen zusammenhalten. Es gibt Dinge, die wir regeln müssen, aber das hat nichts mit der Beziehung zwischen Fans und Spielern zu tun. Sie haben nichts falsch gemacht, außer in letzter Zeit paar Spiele nicht gewonnen zu haben.“

Der Fußball werde sich notgedrungen verändern, erklärte er. Die Probleme dahinter sehe er auch: „Ich verstehe den Frust der Fans. Ich weiß nicht, warum die zwölf Klubs das gemacht haben.“

Dass die UEFA und FIFA nicht unschuldig an der Entwicklung sind, ist für ihn ebenfalls klar. „Nicht nur für die Klubs geht es um Geld“, sagte Klopp, der sichtlich überrumpelt von den Ereignissen der letzten Stunden war. „Der Wettbewerbscharakter muss bleiben“, so seine Forderung.

Photo: Lee Smith/Imago

Damian Ozako

Als Kind von Tomas Rosicky verzaubert und von Nelson Haedo Valdez auf den Boden der Tatsachen zurückgebracht worden. Geblieben ist die Leidenschaft für den (offensiven) Fußball. Seit 2018 bei 90PLUS.

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