Ademola Lookman von Atalanta stand schon im Sommer vor einem Wechsel. Damals war kurz vor Toreschluss unter anderem der FC Bayern interessiert. Doch der Angreifer blieb bei den Bergamaschi.
In den letzten Wochen bahnte sich dann wieder ein Transfer an. Vor allem nach dem Afrika-Cup. Mehrere Klubs waren im Rennen, zuletzt vor allem Fenerbahce. Ein 40-Millionen-Paket wurde zwischen Atalanta und Fener vereinbart. Und beide Parteien hatten großes Interesse an einem Wechsel.
Der Haken? Nun, Fenerbahce hatte noch keine Finanzierungsgarantie für den Deal. Und deswegen hatten andere Teams die Chance, sich noch einzumischen. Ein Team hat das getan, nämlich Atletico Madrid.
Atletico macht Druck bei Lookman
Die Colchoneros haben sich erst mit den Beratern der Spieler auseinandergesetzt und als das grüne Licht kam, dass sich der Spieler auch mit einem Wechsel zu Atletico befassen würde, hat an sich intern darüber verständigt, einen Transfer in Erwägung zu ziehen. Mittlerweile berichten Gianluca Di Marzio und Fabrizio Romano, dass Atletico das Angebot von Fenerbahce gematcht hat.
Heißt auch: Jetzt ist der Spieler am Zug. Und da bei Fenerbahce noch immer seitens der Banken keine Garantien vorliegen sollen hat Atalanta momentan auch klar die Präferenz den Spieler nach Madrid zu verkaufen. Italienische Medien berichten, dass Lookman selbst auch in Richtung Wechsel nach Madrid liebäugelt.

Klar ist, dass Lookman als abschlussstarker Spieler in der Lage ist, in jeder Liga noch gute Leistungen zu bringen. Er ist vielseitig einsetzbar und dürfte deswegen auch bei Atletico keine großen Anlaufschwierigkeiten haben. In jedem Fall ist es auch nicht ausgeschlossen, dass ein Wechsel noch komplett platzt, denn viel Zeit ist nicht mehr.

