Juventus arbeitet mit Hochdruck an einer Verstärkung für die Offensive und könnte kurz vor Transferschluss noch einmal für Aufsehen sorgen.
Wenige Stunden vor dem Ende des Wintertransferfensters rückt ein prominenter Name in den Fokus der Bianconeri. Laut den Informationen des italienischen Transfer-Journalisten Gianluica Di Marzio hat die Alte Dame Alexander Sørloth von Atlético de Madrid auf dem Zettel. Ein Deal ist zwar noch nicht konkret, doch ein Vorstoß in letzter Minute scheint durchaus möglich.
In den vergangenen Wochen hatte sich Juve intensiv mit mehreren Angreifern beschäftigt. Namen wie Jean-Philippe Mateta, Youssef En-Nesyri oder Mauro Icardi kursierten rund um die Tiriner, ein Durchbruch gelang jedoch in keinem der Fälle. Auch eine Rückholaktion von Randal Kolo Muani konkretisierte sich nicht. Die Zeit wird also knapp und genau deshalb richtet sich der Blick nun auf Sørloth, der bei Atlético zwar regelmäßig zum Einsatz kommt, aber nicht immer erste Wahl ist.
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Juve auf der Suche nach einer Sturmlösung
Der norwegische Nationalstürmer kann in der laufenden Saison dennoch ordentliche Zahlen vorweisen. In 30 Pflichtspielen für die Rojiblancos erzielte Sørloth zehn Treffer und bereitete ein weiteres Tor vor. Mit seiner Physis, Kopfballstärke und Präsenz im Strafraum würde der 1,95-Meter-Mann genau das Profil erfüllen, das Juventus derzeit sucht. Gebraucht wird ein robuster Mittelstürmer, der als Zielspieler fungieren und der Offensive mehr Durchschlagskraft verleihen kann.
Ob Atlético allerdings bereit ist, seinen Angreifer mitten in der Saison abzugeben, ist offen. Juventus müsste schnell handeln und Atlético zugleich von einem kurzfristigen Ersatz- oder Leihmodell überzeugen. Gerade am Deadline Day sind kreative Lösungen gefragt, wobei eine Leihe mit Kaufoption als die wahrscheinlichste Option gelten dürfte.

