Beim FC Bayern hat man in diesem Sommer das Ziel, die eigenen Transferplanungen so früh wie möglich weitgehend abzuschließen. Dazu gehören Neuzugänge wie ein Sturm-Backup ebenso wie Vertragsverlängerungen. Einzig im Abwehrzentrum könnte es etwas kniffliger werden.
Hier steht zwar zunächst einmal die Vertragsverlängerung von Dayot Upamecano bevor, der mit Jonathan Tah zusammen weiter gesetzt ist. Ansonsten gibt es aber einige Fragezeichen und eine Entscheidung über einen Spieler könnte einen Domino-Effekt nach sich ziehen.
Hiroko Ito, der nach seinen Mittelfußbrüchen wieder in Schwung kommt, ist als Innen- und Außenverteidiger eingeplant. Gleiches gilt momentan für Josip Stanisic, der auf mehreren Positionen zum Einsatz kommen kann. Der junge Cassiano Kiala, der ebenfalls bald verlängert, wird behutsam aufgebaut. Bleibt noch Min-jae Kim, aktuell der Backup für Tah und Upamecano. Seine Zukunft wird maßgeblich entscheidend sein, wenn es um die Pläne des Rekordmeisters geht.
Bei Kim-Abgang wird Bayern wohl aktiv
Wie die SportBILD nun berichtet, würde der FC Bayern wohl aktiv werden, wenn Minjae den Klub verlässt. Eine schnelle Entscheidung ist hier aber nicht in Sicht. Kim ist trotz seiner bisherigen Rolle als Ersatzspieler in dieser Saison zufrieden. Er möchte um seinen Platz kämpfen und die Situation am Saisonende neu bewerten.
Heißt: Erst dann wird es eine finale Entscheidung geben und dann wird Bayern in den Poker um einen neuen Spieler einsteigen. Das bedeutet auch, dass Marc Guehi von Crystal Palace, an dem man interessiert ist, wohl nur dann zu Bayern wechseln könnte, wenn er sich bis zur Kim-Entscheidung selbst noch nicht entschieden hat.

Das ist auch der Grund, warum Bayern derzeit nicht aktiv um Nico Schlotterbeck wirbt. Dieser wird aber aller Voraussicht nach nicht in Dortmund verlängern, weswegen er auch im Sommer auf den Markt kommen könnte. Dann wird Bayern unter Umständen wieder in der Verlosung sein. Wenn der erste Dominostein in persona Kim gefallen ist.

