Julian Brandt und Borussia Dortmund gehen zum Saisonende getrennte Wege. Womöglich liegt seine nächste Station im Ausland.
Bislang verbrachte der offensive Mittelfeldspieler seine Laufbahn ausschließlich in Deutschland, absolvierte beachtliche 376 Bundesliga-Spiele. Die 400er-Marke – bislang nur von 72 Akteuren erreicht – liegt zum Greifen nahe. Doch Brandts Zukunft könnte anders aussehen. Wie die „Gazzetta dello Sport“ berichtete, zeigt die AS Roma großes Interesse. Austausch zwischen Verein und Umfeld habe es bereits gegeben.
Die Verhandlungen könnten sich für die Giallorossi sogar erleichtern. Brandt verzichtet nämlich auf einen Berater, gestaltet seine Karriere gemeinsam mit seinem Vater Jürgen. Laut Bild würde das Duo zurzeit aber nichts überstürzen wollen, sondern alle vorhandenen Optionen genau ausloten. Aller Voraussicht nach werde es noch einige Zeit dauern, ehe eine klare Tendenz vorhanden ist. Der 29-Jährige unterschreibt nämlich den wohl letzten langfristigen Vertrag seiner Karriere.
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Brandt in der Bundesliga ohne Zukunft
Bei der AS Roma könnte er eine zentrale Rolle nehmen. Brandt werde nämlich als Nachfolger von Paulo Dybala, mit dem die Zusammenarbeit nach vier durchwachsenen Jahren auch aufgrund des hohen Salärs von 8,5 Millionen Euro pro Spielzeit wahrscheinlich enden wird, gehandelt. Aktuell sei der 48-fache deutsche Nationalspieler sogar der heißeste Kandidat und werde auch von Trainer Gian Piero Gasperini geschätzt.
Sein Team spielt bislang eine ordentliche Saison. Als Tabellensechster liegt die Champions-Qualifikation angesichts von nur drei Punkten Rückstand noch in Reichweite. Brandt selbst lief in den vergangenen sieben Spielzeiten mit Borussia Dortmund stets in der Königsklasse auf, stand 2024 sogar im Finale gegen Real Madrid (0:2). Er dürfte den Anspruch besitzen, weiter auf höchstem Niveau aufzulaufen.

In der Bundesliga sind realistische Optionen aktuell aber nicht vorhanden. So spricht viel dafür, dass es Brandt ins Ausland zieht. Die AS Roma ist im Gesamtpaket zweifellos ein attraktives Ziel. Inwieweit den Rechtsfuß die Anfrage reizt, werden die nächsten Wochen zeigen.

