Tottenham will sich in der Abwehrkette verstärken. Ein Linksverteidiger von Ligakonkurrent Liverpool steht hoch im Kurs.
Wie David Ornstein für The Athletic berichtet, verhandeln die Spurs derzeit mit Andy Robertson über einen ablösefreien Wechsel nach der Saison. Die Gespräche sollen bereits fortgeschritten sein, in trockenen Tüchern ist der Deal jedoch noch nicht. Der Vertrag des schottischen Nationalspielers an der Anfield Road läuft nach neun Jahren aus, eine Verlängerung bahnt sich derzeit nicht an.
Tottenham kann Verstärkungen in allen Mannschaftsteilen dringend gebrauchen, auch in der laufenden Saison rennen die Nordlondoner den eigenen Erwartungen hinterher und stehen in der Premier League nur auf dem 14. Platz. Ob die Spurs Robertson für die kommende Spielzeit internationalen Fußball anbieten können, ist daher fraglich. Immerhin: In der Champions League läuft es deutlich besser, nach dem 2:0 gegen Borussia Dortmund ist sogar die direkte Qualifikation für das Achtelfinale möglich.
Robertson bei Liverpool nur noch Ersatz
Dass bei Robertson im Sommer eine Veränderung ansteht, zeichnet sich mehr und mehr ab. Nach vielen Jahren als Stammspieler ist der Publikumsliebling nur noch Ersatz, Trainer Arne Slot setzt meist auf Neuzugang Milos Kerkez. Nur 13 Spiele absolvierte der Schotte in der Premier League, in den Pokalwettbewerben darf er aber regelmäßig starten. Bei den Spurs dürfte er wieder öfter auf dem Rasen stehen, wenngleich auch das Team von Thomas Frank mit Destiny Udogie und Djed Spence zwei hochveranlagte Linksverteidiger im Kader hat.

Im Sommer steht für den Routinier, der einst von Jürgen Klopp an die Merseyside gelotst wurde und dort zweimal die englische Meisterschaft sowie 2019 die Champions League gewann, aber erstmal ein weiteres Highlight seiner Karriere an. Mit Schottland nimmt der 31-Jährige erstmals an einer Weltmeisterschaft teil. Beim Turnier in den USA, Mexiko und Kanada treffen die Schotten auf Brasilien, Marokko und Haiti. Im November hatte sich die Auswahl mit einem 4:2 gegen Dänemark erstmals seit 1998 wieder für eine Endrunde qualifiziert.

