Crystal Palace könnte im Sommer den nächsten Shootingstar teuer verkaufen. Adam Wharton wurde Real Madrid angeboten.
Der 21-Jährige ist eine zentrale Figur für das Team von Oliver Glasner. Wharton vereinigt auf der Sechserposition ausgeprägte Qualitäten in der Arbeit gegen den Ball und glänzt in der laufenden Saison auch zunehmend als Spielgestalter. Wie lange der Engländer das Spiel der Eagles noch prägen wird, ist jedoch offen.
In den vergangenen Monaten keimten immer wieder Gerüchte auf, die den Nationalspieler mit den Top-Klubs der Premier League und weiteren internationalen Spitzenteams wie dem FC Barcelona und Real Madrid in Verbindung brachten. Laut der spanischen AS wurde Wharton den Königlichen sogar bereits angeboten, aktuell sehen Xabi Alonso und co. im Zentrum jedoch keinen Handlungsbedarf.
Führt die Spur zu Real Madrid? Guardiola und Rice schwärmen von Wharton
Mit Aurelien Tchouameni, Federico Valverde, Eduardo Camavinga und Dani Ceballos ist der Maschinenraum der Blancos bereits prominent besetzt, auch offensivere Spieler wie Jude Bellingham und Arda Güler können die Positionen vor der Abwehr bekleiden. Zumal Wharton das Transferbudget der Madrilenen ordentlich beanspruchen würde. Crystal Palace soll mindestens 65 Millionen Euro für den 21-Jährigen aufrufen, der im Februar 2024 für 21 Millionen Euro von den Blackburn Rovers nach London gewechselt war.
Bei den Eagles wurde er auf Anhieb Stammspieler und kam bisher in 70 Pflichtspielen zum Einsatz. Im Mai gewann er mit der Glasner-Elf sensationell den FA Cup und zählte dabei neben Eberechi Eze (jetzt Arsenal) und Angreifer Jean-Philippe Mateta zu den Leistungsträgern. „Er ist ein hervorragender Mittelfeldspieler, sein Einfluss ist enorm“, adelte ihn sogar ManCity-Coach Pep Guardiola, der Crystal Palace mit seinen Skyblues im Pokalfinale unterlag.

Auch Mitspieler von den Three Lions zeigten sich beeindruckt vom Youngster, dessen älterer Bruder Scott weiterhin für die Blackburn Rovers in der Championship aufläuft. „Er ist top, fantastisch“, schwärmte etwa Arsenal-Star Declan Rice über seinen Nationalmannschaftskollegen.

