Beim FC Bayern hat sich zuletzt noch ein Blitz-Abgang angedeutet. Sacha Boey, der schon im gesamten Winter mit einem Wechsel in Verbindung gebracht wurde und beim FC Bayern eher auf dem Abstellgleis stand, ist nun tatsächlich noch gewechselt.
Und zwar zurück in die türkische Süper Lig. Genauer: Ihn zieht es zu Galatasaray, seinem Ex-Klub. Es handelt sich um eine Leihe mit anschließender Kaufoption, keiner Kaufpflicht.
Der Spieler hatte ausdrücklich die Wechsel-Erlaubnis des Vereins, andere Angebote hatte Boey im Laufe des Januars abgelehnt. So gab es zum Beispiel Interesse aus Frankreich, aus dem aber dann nicht viel mehr wurde als nur eine bloße Kontaktanfrage.
Boey kehrt zu Galatasaray zurück
Bei Galatasaray spielte der Rechtsverteidiger bereits zwischen Juli 2021 und Januar 2024. Etwas überraschend ist der Deal aber auf jeden Fall, da Galatasaray eigentlich nicht zwingend einen Spieler für diese Position suchte, sondern am Ende eher andere Baustellen hatte.

„Sacha kennt Galatasaray aus seiner Zeit, bevor er zu uns gewechselt ist, bestens und wird im vertrauten Umfeld keine lange Anlaufzeit brauchen. Er kann in den Champions League-Play-Offs gegen Juventus Turin sowie im Titelkampf der türkischen Süper Lig auf höchstem Niveau Einsatzminuten sammeln, was seiner Entwicklung sehr gut tun wird“, sagt Max Eberl zum Transfer.
Sacha Boey gewann mit dem FC Bayern im vergangenen Sommer die Deutsche Meisterschaft sowie den deutschen Supercup. Bisher kam er bei den Münchnern in 38 Pflichtspielen zum Einsatz, wobei er einen Treffer erzielte und fünf Tore vorbereitete. Bis zum Sommer 2028 läuft der Vertrag des Defensivspielers noch in München. Dem Vernehmen nach liegt die Kaufoption, die man mit Galatasaray ausgehandelt hat, bei rund 15 Millionen Euro. Vorher übernimmt der türkische Klub das komplette Gehalt des Spielers.

