Crystal Palace bleibt weiterhin hart in Sachen Jean-Philippe Mateta. Der gestrige Samstag, von dem sich Milan eine Entscheidung erhofft hatte, brachte eine erste wichtige, aber ernüchternde Nachricht: Der englische Verein hat seine Position zum Transfer von Mateta im Januar nach Italien vorerst verschärft. Das heißt, dass es keine Einigung gibt.
Noch sind zwei Tage, in denen sich ein Wechsel anbahnen kann. Und zwei Tage auf dem Transfermarkt sind lang, und es kann noch viel passieren. Einen klaren „Verbündeten“ hat Milan dabei und das ist ganz klar der Spieler selbst.
Denn Mateta will zu den Rossosneri wechseln. Und das nicht erst im Sommer, sondern sofort. Das hat er intern auch noch einmal deutlich gemacht, die Verantwortlichen der Eagles wissen, was der Spieler will.
Der aktuelle Stand bei Mateta
Momentan ist es so, dass es kompliziert ist. Die AC Mailand hat mit Mateta einen Vertrag über 3 Millionen Euro netto pro Saison plus Prämien vereinbart und in der Nacht von Donnerstag auf Freitag auch eine Einigung mit Crystal Palace erzielt. Milan ist bereit, zwischen 30 und 35 Millionen zu zahlen, um den französischen Stürmer nach Italien zu holen. Soweit so gut.
Für Palace geht es nun darum, einen Ersatz zu finden. Zwar gab der Verein bekannt, dass er Evann Guessand von Aston Villa ausgeliehen hat, aber das reicht noch nicht. Keine Neuigkeiten gibt es nämlich für Jorgen Strand Larsen, den Stürmer von Wolverhampton, der ursprünglich als Ersatz für Mateta ausgewählt worden war. Hier sind die Fronten verhärtet, noch immer gibt es trotz lukrativem Angebot keine finale Zusage. Und das hält auch den Mateta-Deal auf. Und nach jetzigem Stand ist es absolut unklar, ob es noch eine Lösung geben wird.

